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Hermes als Handgepäckretter am Flughafen Hamburg

Das Bild ist jedem Fluggast vertraut: Passagiere, die sich bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen zum Beispiel von Kosmetikartikeln oder dem hochwertigen Feuerzeug trennen müssen. Damit die besagten Produkte nicht mehr in den Abfalltonnen enden, können Reisende sie jetzt von der Hermes Logistik Gruppe Deutschland (HLGD) an ihren Zielort befördern lassen.

Dazu hat das Unternehmen direkt vor der Sicherheitskontrolle einen Abgabe-Counter eingerichtet. „Es gibt immer wieder Passagiere, die nicht daran denken, dass im Handgepäck bestimmte Gegenstände nicht mitgeführt werden dürfen. Gerade nach Feiertagen finden sich in vielen Taschen Geschenke wie Parfums, Taschenmesser etc.“, erläutert Enrico Henschel, Terminalmanagement Flughafen Hamburg.

Hermes bietet seit Dezember an sieben Tagen die Woche von sechs bis 20 Uhr die Möglichkeit, all dies per Paket zu versenden. „Unser Service kommt bei den betroffenen Fluggästen sehr gut an und wir konnten schon so manchen Handgepäckinhalt für sie retten“, sagt Carsten Meinders, Leiter Integration bei Hermes. Das Unternehmen wird die Paket-Abgabestation zunächst bis Ende Januar betreiben und dann anhand der Nutzungsintensität entscheiden, ob sie künftig dauerhaft am Flughafen Hamburg präsent ist. „Auch die Ausweitung auf andere große deutsche Airports ziehen wir in Erwägung“, so Meinders weiter.

Wichtigstes Ziel ist, den Versandprozess für die Kunden schnell und unkompliziert zu gestalten: Dementsprechend steht am Counter auch Versandmaterial bereit und der erforderliche Paketschein ist innerhalb von Minuten ausgefüllt. Die Zustellung erfolgt zwei bis drei Tage nach Abgabe. Für den Versand gelten die regulären Preise, ein Paket der S-Klasse bringt Hermes für 4,00 Euro innerhalb Deutschlands zum Empfänger.

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