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Rheinsperrung: Contargo reagiert flexibel mit alternativem Transportkonzept

Da der Rhein wegen des Schiffsunglücks bei St. Goarshausen und der ansteigenden Pegel bis auf weiteres gesperrt ist, hat der trimodale Containerlogistik-Spezialist Contargo ab sofort ein „Notprogramm“ mit einem alternativen Transportkonzept in Kraft gesetzt.

Alle Containerschiffe nördlich der Sperre werden in Düsseldorf gedreht. Importcontainer werden dort gelöscht und per LKW oder Bahn an der Sperre auf dem „Landweg“ vorbei geführt. Die Schiffe südlich der Sperre werden in Ludwigshafen entladen und mit den Containern aus den Zügen von Düsseldorf wieder in Richtung Basel gedreht.

Exportcontainer aus Basel, Ottmarsheim, Strasbourg und Wörth können per Binnenschiff nach Ludwigshafen vorgeholt und ab Montag per Bahn nach Düsseldorf und von dort aus weiter per Binnenschiff nach Rotterdam und Antwerpen befördert werden. Die Contargo Terminals Aschaffenburg, Frankfurt und Koblenz bringen dringende Container per LKW nach Düsseldorf oder holen sie dort ab. Sobald es der Wasserstand zulässt, wird dieser Ersatzverkehr über die kürzere Strecke nach Koblenz abgewickelt.

Ein Unternehmenssprecher von Contargo: „Leider müssen wir aufgrund der erhöhten Kosten einen Zuschlag auf den normalen Transportpreis berechnen. Wir rechnen bei unseren Kunden mit Verständnis.“ Contargo kann mit den Sofortmaßnahmen etwa 20 Prozent der normalen Transportkapazität aufrechterhalten und fordert deshalb die Kunden auf, ihren Bedarf rasch anzumelden.

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