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MAN Rallyetrucks bei der Dakar 2011

Die beiden Rallyepiloten Franz Echter und Marchel van Vliet haben in den finalen Wertungsetappen der Rallye Dakar 2011 mit den roten MAN TGS 4×4 des VeKa MAN with a mission teams kräftig aufgeholt und sind mit sehr guten Platzierungen am 15. Januar ins Ziel gekommen. Die Portugiesin Elisabete Jacinto belegte währenddessen mit ihrem MAN TGS beim „African Eco Race“ den zweiten Rang in der Lkw-Wertung. Im Gesamtklassement wurde sie Siebte.

Der Münchner Franz Echter holte in der Truckwertung der Rallye Dakar den fünften Platz, der Niederländer Marchel van Vliet den siebten. Pilot Franz Echter mit der Startnummer 507 war 2011 mit seinem bekannten Team Detlef Ruf als Navigator und Artur Klein als Techniker unterwegs. Marchel van Vliet mit der Startnummer 503 startete mit Serge Bruynkens und Bernard als Copiloten. Mitten im Feld der schnellen zweiachsigen Renntrucks findet sich der Spanier Jordi Juvanteny, der mit seinem seriennahen MAN TGS 6×6 wie schon in den vergangenen Jahren den schnellsten Dreiachser fuhr.

Die Dakar 2011 führte über eine 9.500 Kilometer lange Route durch den äußersten Norden Argentiniens über die Anden nach Chile, durch die Atacama-Wüste und über die Hochebenen der Anden zurück nach Buenos Aires/Argentinien. Rund 5.000 Kilometer Wertungsprüfungen in 13 Etappen waren im Renntempo zu bewältigen.

Die zu meisternden Gebirgspässe der Rallye Dakar liegen zum Teil höher als die Spitze des Matterhorns. Diese Höhen stellen für viele Teilnehmer die größte Herausforderung dar. Die maximale Leistung in solchen Höhen aus den Motoren zu holen, ist für die Ingenieure eine diffizile Aufgabe. Die Triebwerke reagieren ebenso sensibel auf den Druckunterschied und den damit zusammenhängenden Sauerstoffmangel wie der menschliche Organismus. Auf den Prüfständen im MAN-Motorenwerk in Nürnberg wurden die atmosphärischen Bedingungen simuliert und die Dieselmotoren auf den Einsatz in großen Höhen optimiert.

Die MAN-Fahrzeuge im Wettbewerb wurden von modifizierten D26 Common-Rail-Motoren mit sechs Zylindern und 12,4 Liter Hubraum angetrieben, wie sie auch im Truck Racing zum Einsatz kommen. Während dort Motor-Mappings nahe an der Leistungsgrenze üblich sind, geht es bei der Rallye Dakar um die Zuverlässigkeit über eine lange Distanz. Die Rallye-Motoren bekamen deshalb reichlich Leistung und ein hohes Drehmoment über ein sehr breites Drehzahlband.

Rollende Allradwerkstatt: Die meisten Teams vertrauen bei den Assistenz-Trucks, die hinter den Kulissen für Support sorgen, auf MAN-Fahrzeuge. Die gesamte Logistik wurde z. B. bei Volkswagen, X-Raid-BMW, KTM oder zahllosen kleineren Rennteams mit dreiachsigen MAN TGS-Allradfahrzeugen sichergestellt.

Ebenfalls im Wettbewerb fuhren die so genannten „schnellen Assistenzfahrzeuge“ von MAN, die neben ihrer Aufgabe als Servicetrucks in einer eigenen Rennwertung teilnahmen. So Mathias Behringer, der trotz seiner Serviceaufgabe für das schnelle Buggy-Team Kahle/Schünemann mit seinem seriennahen MAN TGS einen hervorragenden zehnten Platz erreichte.

Der MAN TGS des Teams Oleoban/MAN Portugal, pilotiert von Elisabete Jacinto, landete bei einem weiteren internationalen Offroad-Wettbewerb auf einem hervorragenden zweiten Platz in der Lkw-Wertung und belegte im Gesamtklassement Rang sieben. „Es war eine fantastische Rallye. Ich bin sehr glücklich über das Ergebnis und beeindruckt von der Performance unseres MAN TGS“, fasste Elisabete Jacinto zusammen.

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