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Rhenus schlägt fünfzigmillionste Tonne Importkohle um

An der von Rhenus betriebenen Niedersachsenbrücke wurde zu Jahresbeginn die Schallmauer von 50 Millionen Tonnen Importkohle durchbrochen. Das aus Murmansk kommende MS „Key Action“ löschte seine Ladung am 14. Januar in Wilhelmshaven. Seit 1976 hat sich der Standort zu einer unverzichtbaren Drehscheibe der Rhenus im Kohlegeschäft entwickelt. Die aktuellen Baumaßnahmen an der Niedersachsenbrücke stärken die Wettbewerbsfähigkeit der Umschlagsanlage weiter.

Die Rhenus Midgard Wilhelmshaven GmbH & Co. KG und deren Vorgänger stellen seit dem Einlauf des 1. Schiffes, dem MS „Kopainia Zofiowka“, am 22. April 1976 die Umschlagsleistungen an der Niedersachsenbrücke dar. „Im Alltag verfügen wir selten über die Zeit, auf die hier erbrachten Leistungen zurückzublicken. Die am 14. Januar erreichte fünfzigmillionste Tonne erfüllt uns jedoch mit Stolz und ist vor allem ein Verdienst der aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter unseres Unternehmens in Wilhelmshaven“, verweist der Geschäftsführer der Rhenus Midgard in Wilhelmshaven, Matthias Schrell, auf die Erfolge des Unternehmens beim Angebot von Dienstleistungen im Kohlesegment. „Ohne die verlässliche langjährige Partnerschaft mit unserem derzeitigen Hauptkunden E.ON wäre diese Erfolgsgeschichte nicht möglich gewesen. Dafür sind wir dankbar und freuen uns auf die weiterhin vertrauensvolle Zusammenarbeit bei der Entwicklung des Umschlagplatzes Wilhelmshaven zu einem der führenden europäischen Massenguthäfen.“

Beliefert werden derzeit mit dem vor allem aus Russland und Südafrika stammenden Brennstoff sowohl ein vor Ort betriebenes Kohlekraftwerk als auch per Eisenbahn zwei weitere Anlagen im Hinterland.

Neben dem Bau einer Waggonbeladestation, einer zweiten Förderbandstrecke sowie der Installation von neuem Umschlagsequipment steht insbesondere die Vertiefung der Liegewanne für Kohleschiffe im Blickpunkt der Infrastrukturverbesserungen. „Lässt der aktuelle Ankunftstiefgang von knapp 15 Metern bei größeren Schiffen vielfach nur das Anlegen im teilabgeladenen Zustand zu, können nach Ende der Ausbauarbeiten durch das Land Niedersachsen und die Rhenus auch voll abgeladene ‚Capesizer‘ am Terminal anlegen. Der maximale Tiefgang der Schiffe an der Niedersachsenbrücke wird dann 18,50 Meter betragen“, so Matthias Schrell. „Die bereits intensive Zusammenarbeit mit unseren Kunden kann durch diese Weiterentwicklungen der Strukturen noch effizienter gestaltet werden.“

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