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Hupac zurück auf dem Wachstumspfad

Das Transportvolumen des Kombi-Operateurs Hupac wuchs im vergangenen Jahr um 13,7 Prozent und erreichte somit knapp das Niveau des Rekordjahres 2008. Insgesamt wurden 690.251 Strassensendungen auf der Schiene befördert. Auf dem Aufholpfad ist auch der transalpine Verkehr via Schweiz mit einem Zuwachs von 9,5 Prozent.

Im vergangenen Jahr beförderte der Schweizer Kombi-Operateur Hupac insgesamt 690.251 Strassensendungen auf der Schiene. Dies entspricht einem Zuwachs von 13,7 Prozent gegenüber 2009 und übertrifft die Erwartungen bei Weitem. „Der Güteraustausch hat im Verlauf des Jahres stetig zugenommen“, sagt Hupac Direktor Bernhard Kunz. „Durch Anpassung unseres Netzwerks an gewisse Verschiebungen der Marktbedingungen konnten wir am Verkehrswachstum teilhaben und die Position der Schiene als wichtigen Verkehrsträger stärken.“ Insgesamt lag das Verkehrsvolumen der Hupac knapp auf dem Niveau des Rekordjahres 2008.

Verkehrsentwicklung Shuttle Net (unbegleiteter kombinierter Verkehr)

Wie bereits im Vorjahr verzeichnete Hupac das stärkste Wachstum im transalpinen Verkehr via Österreich. Durch Ausbau der Marktsegmente Benelux-Italien und Skandinavien-Italien konnte der Verkehr verdoppelt werden. Wesentlicher Erfolgsfaktor ist dabei das Lichtraumprofil der Brennerachse, welches den Transport der modernen, hochvolumigen Sattelauflieger mit 4 Meter Eckhöhe zulässt. Auch der nicht-transalpine Verkehr, dem die Verkehrsachsen Benelux-Österreich/Ungarn/Rumänien, Benelux-Polen/Russland und Belgien-Frankreich/Spanien zuzurechnen sind, hat mit einem Zuwachs von 12,4 Prozent wieder das Vorkrisenvolumen erreicht. Im transalpinen Verkehr durch die Schweiz wurde das Wachstum durch Infrastrukturengpässe und Qualitätsprobleme behindert. Dieses Segment, welches mit einem Anteil von rund 60 Prozent den Kernmarkt der Hupac darstellt, erfuhr zwar ein Wachstum von 9,5 Prozent, liegt aber dennoch um 7,6 Prozent unter dem Niveau des Jahres 2008.

Verkehrsentwicklung Rollende Autobahn (Rola)

Eine Erholung ist auch im Bereich der Rollenden Autobahn via Gotthard zu verzeichnen. Dieses Ergänzungsangebot umfasst eine tägliche Verbindung zwischen Basel und Lugano und erzielte 2010 ein Verkehrswachstum von 11,9 Prozent, was den Einbruch des Vorjahres jedoch nicht wettmachen konnte. Per 1.1.2011 hat Hupac den Betrieb der Rollenden Autobahn an den Kombi-Operateur RAlpin übertragen. Damit liegt nun das komplette Rola-Angebot der Schweiz in einer Hand, wie dies vom Bundesamt für Verkehr in der Ausschreibung für den Betrieb der Rollenden Autobahn bis 2018 verlangt wurde. Hupac führt auch zukünftig den Verkauf und die Disposition der Rollenden Autobahn im Auftrag der RAlpin aus.

Neue Verbindungen

Hupac passt ihr Netzwerk kontinuierlich der Marktentwicklung an. Im 4-Meter-Segment sind die Einführung bzw. der Ausbau der Verbindungen Köln Niehl Hafen D Novara, Antwerpen D Verona und Rotterdam D Verona zu erwähnen. Zwischen Baden-Württemberg und Italien wurden durch die Einführung der Shuttlezüge Singen D Brescia und Singen D Busto verschiedene Neuverkehre gewonnen. Im Spanien-Verkehr sind die Verbindungen Barcelona D Busto und Barcelona D Basel/Aarau zu nennen. Seit Dezember verkehren diese Züge auf der neuen Normalspurstrecke bis Barcelona, wodurch sich der Umschlag an der französisch/spanischen Grenze erübrigt. Auf der Achse Deutschland D Österreich/Ungarn/ Rumänien wurde das Angebot gestrafft und bis nach Bradu de Sus (Pitesti) ausgeweitet. Ein grosses Volumenpotenzial stellen weiterhin die West-Häfen dar. Im Mai führte Hupac eine neue Verbindung Antwerpen D Ludwigshafen mit Weiterfahrtsmöglichkeiten nach Busto und Ostdeutschland/Polen ein. Mitte Januar 2011 wurde die Verbindung Rotterdam D Basel/Niederglatt mit neun wöchentlichen Abfahrten in das Shuttle Net der Hupac integriert.

Kritische Rahmenbedingungen

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