Newsticker

Kühne + Nagel erwirbt RH Freight

Kuehne + Nagel hat den Erwerb der Anteile der britischen Rennies Investment Limited (RH Freight) angekündigt. Die Übernahme des Landverkehrsunternehmens erfolgt im Rahmen der Wachstumsstrategie und der Zielsetzung von Kühne + Nagel, sein europäisches Landverkehrsnetz umfassend auszubauen.

RH Freight, mit Hauptsitz in Nottingham, wurde vor 40 Jahren gegründet und ist Marktführer im Stückgutverkehr zwischen Europa und Grossbritannien. Die 630 Mitarbeitenden des Unternehmens sind an 17 Standorten in Grossbritannien und an zwei weiteren in Finnland tätig. Von seinen beiden Frachtterminals in Nottingham und South East London aus fertigt RH Freight jährlich 425.000 Sendungen ab und fährt täglich 32 europäische Ziele an. Zusätzlich zu seinem Kerngeschäft ist RH Freight auch im Bereich See- und Luftfracht sowie in der Kontraktlogistik tätig und bewirtschaftet eine Lagerfläche von 30.000 Quadratmetern.

„Aufgrund seiner Kundenorientierung, Erfahrung und der täglichen Verkehre zu europäischen Destinationen passt RH Freight optimal zu der Strategie von Kühne + Nagel, sein europäisches Netzwerk zu verdichten und den Kunden hochwertige Stückgutprodukte anbieten zu können“, sagte Dirk Reich, als Mitglied der Geschäftsleitung der Kühne + Nagel International AG verantwortlich für den Bereich Landverkehre. „Zugleich ist die Akquistion ein wichtiger Schritt, um Kühne + Nagels Position als integrierter Logistikdienstleister im britischen Markt zu stärken.“

„In den vergangenen Jahren haben wir unser Serviceangebot deutlich ausgebaut und durch unser starkes europäisches Landverkehrsgeschäft einen Wettbewerbsvorteil erzielt“, sagte Ian Baxter, Geschäftsführer der RH Gruppe. „Um in Zukunft noch erfolgreicher tätig zu sein, müssen wir den Kunden globale Logistiklösungen aus einer Hand anbieten können. Die Kombination der Stärken und Leistungsangebote von Kühne + Nagel und RH Freight wird für die Kunden klare Vorteile bringen, aber auch beide Unternehmen und deren Mitarbeitende werden von diesem Schritt profitieren.“

Die Transaktion bedarf der Zustimmung durch die entsprechenden kartellrechtlichen Behörden.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*