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Seefrachtraten steigen und Frachtraum in der Luftfracht wird knapp

Senator International meldet aktuell, dass auf der transatlantischen Route von und nach Nordamerika sind die Schiffe voll ausgebucht sind. Die Kapazitäten werden nur langsam der wachsenden Nachfrage angepasst. Die Reedereien nutzen die Möglichkeit, Preise anzuheben. Zum 01.04.11 ist eine Ratenerhöhung von rund USD 100 ? 300 per TEU (20 Zoll Einheit) angekündigt.

Auch aus Asien ist die Nachfrage hoch. Hier verlangen die Carrier zwischen USD 200 und 300 per TEU mehr zum nächsten Quartal. Angesichts der steigenden Rohölpreise werden ebenfalls die Zuschläge angehoben.

Derzeit sind die Dienste nach Libyen bis auf weiteres eingestellt. Buchungen werden weitgehend abgelehnt, Häfen und Flughäfen nicht bedient. Verkehre von und nach Ägypten laufen dagegen wieder reibungslos.

Frachtraum in der Luftfracht knapp

Auf Rennstrecken wie USA, Japan und insgesamt Fernost zieht der Export weiter an. Zugleich steigt die Unpaarigkeit vieler Verkehre. Speziell für Importe aus China fehlt seit Chinese New Year der Nachfrageschub. Die Folge: viele Frachter bleiben am Boden, Flüge werden ersatzlos gestrichen. Für die nächsten Wochen und Monate werden auf breiter Front Ratensteigerungen und Engpässe erwartet. Als Vorreiter hebt Lufthansa Cargo binnen kurzer Zeit erneut den Treibstoffzuschlag an. Ab AWB-Datum 21.03.11 werden EUR 1,05/ kg verlangt. Das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) wird strikter. Kontrolliert werden bekannte Versender vor allem in Hinblick auf räumliche Sicherheit, die Sicherheit der Prozesse und die Unterweisung des Personals. Fehlende Kenntnis bei Mitarbeitern führt zum Entzug der Sicherheitserklärung.

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