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Iln eröffnet Umschlagbetrieb in Ulm

Die europaweit agierende Stückgut-Kooperation Iln Logistic (Sinzig) verdichtet ihr Netzwerk. Mit der Inbetriebnahme des TSPs (Transshipment Point) in Ulm wächst die Zahl der europäischen Umschlagzentren auf 20 an.

Aktuelle Basis der nationalen und europäischen Iln-Verkehrsorganisation ist ein dichtes und effizientes TSP-Netzwerk mit 191 Betriebsstätten in Europa, 18 nationalen TSPs und zwei TSPs in Österreich. „Wir betreiben ein Streckenoptimiertes System von Direkt- und Begegnungsverkehren“, erklärt Iln-Geschäftsführer Hubert Staroske. Die Netzwerkverdichtung im Raum Ulm verfolgt das Ziel, die Vorlaufkilometer vom Versanddepot zum Versand-TSP zu minimieren. Im Durchschnitt betragen die Entfernungen im Vorlauf des Systems 50 Kilometer. Hubert Staroske: „Das optimiert unsere Kosten und schont die Umwelt.“

Der TSP Ulm wird – erstmalig in der Geschichte der Kooperation und entgegen den üblichen Strukturen – von Iln selbst betrieben. „Diese Vorgehensweise eröffnet die Chance, am Platz Ulm eigene Aktiväten im Bereich Spedition und Lagerung durchzuführen“, erklärt Hubert Staroske.

Auch international läuft die Netzwerkverdichtung auf Hochtouren. Hubert Staroske: „Nach der Aufnahme von täglichen Direktverkehren nach Italien im Februar 2011 (in die Regionen Venetien, Bergamo und Venedig) werden in den nächsten Monaten zwei weitere Depots in den Regionen Bologna und Turin das italienische und damit auch das europäische Netzwerk

stärken.“

Mit diesem engmaschigen Neztwerk sieht Iln sich als umweltfreundliches und grünes System. Im Januar 2011 hat die Kooperation damit begonnen, den CO2-Ausstoß pro Kilogramm einer transportierten Sendung auszuweisen. Ein Iln Green Logistics-Index sorgt darüber hinaus für die ständige Optimierung der CO2-Ausstöße im gesamten Unternehmensverbund.

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