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Streiks der Gewerkschaft behindern Zugverkehr

Der Personen- und Schienengüterverkehr der Deutschen Bahn ist am Donnerstagmorgen durch die Streiks der Gewerkschaft deutscher Lokomotivführer (GDL) weiterhin bundesweit stark eingeschränkt. Seit 4 Uhr wird der gesamte Personenverkehr der Deutschen Bahn bestreikt.

Stark betroffen sind die S-Bahnen in Berlin, Hannover, München, Frankfurt am Main, Nürnberg und Stuttgart sowie die S-Bahn Rhein/Neckar. Auch im Regionalverkehr kommt es bundesweit zu Behinderungen. Der am Morgen angelaufene Fernverkehr ist ebenfalls stark eingeschränkt.

Im Schienengüterverkehr sind seit dem Streikbeginn am Mittwoch, 20 Uhr, rund 300 Güterzüge nicht gefahren und befinden sich im Rückstau. Die Versorgung von Kraftwerken, Hochöfen und anderen zentralen Industrien wird laut DB Schenker Rail dennoch gewährleist.

Auch nach Streikende kann es noch bis zum Abend Behinderungen geben, da die betroffenen Züge erst nach einigen Stunden wieder an den vorgesehenen Einsatzstellen zur Verfügung stehen. Mehrere hundert zusätzliche Mitarbeiter sind an den Bahnhöfen, bei der telefonischen Reisendeninformation und in den Betriebszentralen und Transportleitungen im Einsatz.

Die Deutsche Bahn empfiehlt Reisenden, sich vor der Fahrt über die konkreten Auswirkungen der Streiks zu informieren. Hierfür ist unter 08000 99 66 33 eine kostenlose Servicenummer geschaltet. Fahrgästen, die wegen streikbedingter Zugausfälle, Verspätungen oder Anschlussverluste ihre Reise nicht antreten können, bietet die DB die Möglichkeit, ihre Fahrkarte und Reservierung im DB Reisezentrum oder in den DB Agenturen kostenlos erstatten zu lassen. Alternativ können Reisende den nächsten, gegebenenfalls auch höherwertigen Zug nutzen. In diesem Fall wird auch die Zugbindung aufgehoben.

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