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Fraport: Stärkstes Februar-Ergebnis bei Luftfracht

Das Passagierwachstum am Flughafen Frankfurt setzt sich im Februar fort. Um 8,1 Prozent auf 3,6 Millionen Passagiere stiegen die Fluggastzahlen gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Für die ersten zwei Monate des laufenden Jahres 2011 ergibt sich damit ein Zuwachs von 6,6 Prozent. Bei den Februarzahlen müssen allerdings Basiseffekte von rund fünf Prozent berücksichtigt werden, die insbesondere Flugausfälle in Folge von Pilotenstreiks und des Orkantiefs Xynthia des Vorjahres betreffen.

Wachstum auch beim Umschlagsvolumen der Luftfracht: Im Februar ist mit 170.564 Tonnen (+4,3 Prozent) ein neuer Februar-Bestwert zu verzeichnen. Zusammen mit der Januar-Tonnage ergibt sich eine Steigerung von 6,0 Prozent.

Die Flugbewegungen legten im Berichtsmonat um 8,2 Prozent auf gut 36.000 Starts und Landungen zu, was in der Kumulation einem Zuwachs von 7,1 Prozent entspricht. Nahezu analog entwickelten sich die Höchststartgewichte mit einer Steigerungsrate von 8,4 Prozent im Februar und von 7,4 Prozent seit Jahresbeginn. Insgesamt summierten sich die maximalen Abfluggewichte der Flugzeuge im Februar auf 2,14 Millionen Tonnen.

Ein vergleichbares Bild zeigt sich bei den Auslandsflughäfen des Konzerns: 5,14 Millionen Passagiere an allen fünf Flughäfen mit Fraport-Mehrheitsbeteiligung (einschließlich Frankfurt) entsprechen einem Wachstum von 11,6 Prozent im Februar und 9,3 Prozent für die ersten beiden Monate des Jahres.

Lima und Antalya waren wiederum Spitzenreiter. Im Februar nutzten gut 911.000 Passagiere den Flughafen Lima, Antalya gut 628.000 und damit 21,8 Prozent respektive 18,3 Prozent mehr als im Februar 2010. Für den Zeitraum von Jahresbeginn bis Ende Februar wurde in Lima ein Passagier-Plus von 20,3 Prozent registriert. Auch in Antalya kann ein zweistelliger Zuwachs von rund zehn Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres erzielt werden.

Die beiden Flughäfen an der bulgarischen Schwarzmeerküste, Burgas und Varna, zählten im Februar rund 11.000 bzw. gut 18.000 Fluggäste. Dabei wurde in Burgas das Flugangebot um rund ein Viertel gesteigert, was die Passagierzahl aufgrund der geringen statistischen Basis mehr als verdoppelte. In Varna hingegen stagnierte die Zahl der Passagiere, obwohl das Flugangebot gegenüber dem Vorjahr um rund zehn Prozent zurückgenommen wurde.

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