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Hoyer gewinnt umfangreichen Werklogistikauftrag

Das internationale Transport- und Logistikunternehmen Hoyer GmbH mit Hauptsitz in Hamburg hat die Ausschreibung eines umfangreichen Werklogistik-Paketes des Herstellers von Industrierußen, der Evonik Carbon Black GmbH in Kalscheuren bei Köln, gewonnen.

Hier wird Hoyer künftig mit eigenen Mitarbeitern unterschiedliche logistische Dienstleistungen durchführen. Dazu gehören vor allem das Abfüllen von Industrierußen (Carbon Black) in Silofahrzeuge und Sonderbehälter, innerbetriebliche Shuttletransporte zwischen einzelnen Produktionsstellen und Lagern sowie das Einlagern, Auslagern und Verladen von Big Bags und Säcken auf Paletten.

Bei Carbon Black handelt es sich um Industrieruße, die als Füllstoff und Verstärker beispielsweise für Autoreifen verwendet werden. Gleichzeitig spielen sie eine wichtige Rolle in der Druckfarben-, Kunststoff- und Lackindustrie. Carbon Black wird außerdem für eine Vielzahl von Spezialanwendungen wie für Tonerpatronen, Kleb- und Dichtstoffe, Fasern und Papier, in der Metallurgie sowie für Gussformen und Vliesstoffe verwendet. Die Abfüllung des Carbon Black erfolgt in Silofahrzeugen, PE- oder Papier-Säcke, Big Bags oder Sonderbehältern.

Die von Hoyer übernommenen Tätigkeiten sind komplex: Über ein SAP-System organisiert Hoyer die Versand-, Wareneingangs- und Ausgangsabfertigung einschließlich der Zollabwicklung. Das aktuell absehbare Jahresvolumen am Evonik-Standort Kalscheuren beläuft sich auf rund 140.000 Tonnen. Davon entfallen 35 Prozent auf die Silo- und Sonderbehälterverladung, 35 Prozent auf Big Bags und 30 Prozent auf Säcke.

Der Evonik-Auftrag ist für Hoyer von großer strategischer Bedeutung, denn bei dem Carbon-Black-Projekt handelt es sich um eine Werklogistik, die von dem Hersteller im Rahmen eines mehrjährigen Umstrukturierungsprogrammes ausgeschrieben wurde. Seit 1998 ist der Logistikdienstleister bereits am Standort Worms für Evonik für die Disposition und Durchführung von Transporten in benachbarte Regionen zuständig.

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