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GLS baut zweites EU-Rechenzentrum

Rund vier Millionen Euro investiert GLS in noch mehr Datensicherheit. Der europaweit tätige Paketdienst errichtet in der Nähe von Frankfurt ein weiteres Europa-Rechenzentrum.

Täglich begleiten über 20 Millionen Datensätze jeden Schritt, den rund 1,2 Millionen GLS-Pakete in ganz Europa zurücklegen. Haupt-Sammelpunkt für die Daten ist derzeit das Rechenzentrum am Europa-Hub der Gruppe. „Eine moderne Informationstechnologie ist heute ebenso wichtig wie die physischen Transportnetze“, sagt Johannes Ruttinger, Chief Information Officer der GLS.

Im neuen Rechenzentrum wird GLS Backup-Systeme für alle Prozesse bereithalten. „Die Produktivsysteme bleiben im ersten Zentrum, doch am zweiten Standort läuft alles gespiegelt und synchron“, sagt Johannes Ruttinger. „So können wir im Notfall innerhalb von zehn Minuten umschalten.“ GLS wird das „gedoppelte Rechenzentrum“ bei Frankfurt außerdem für Statistik- und Reporting-Systeme nutzen.

Ende Februar begannen die Bauarbeiten auf dem Gelände des GLS-Depots Schaafheim bei Frankfurt. Hier entsteht in den kommenden Monaten eine weitere Serverfarm, die technologisch auf dem neuesten Stand ist. Im August soll das neue Gebäude fertig gestellt sein. Die Installation der technischen Systeme dauert dann rund einen Monat. Im Oktober dieses Jahres kann GLS das Rechenzentrum voraussichtlich in Betrieb nehmen.

Das Gebäude bietet auf einer Fläche von 400 Quadratmetern Platz für mehrere Hundert miteinander vernetzte Hochleistungsrechner. Eine Reihe von Sicherheits- und Notfallsystemen stellt den reibungslosen Betrieb sicher.

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