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System Alliance zeichnet Regionalbetriebe aus

Alljährlich veröffentlicht System Alliance eine Rangliste, in der die Leistung der vierzig Regionalbetriebe auf Basis statistischer Kennzahlen bewertet wird. Im vergangenen Jahr war der Wettbewerb besonders herausfordernd.

Für die Logistik bildete das Jahr 2010 einen wichtigen Wendepunkt. Nach einer branchenweiten Konsolidierungsphase sprang die Konjunktur in Deutschland abrupt und mit ungeahnter Intensität an. So hatten sich auch die Standorte der Stückgutkooperation innerhalb kürzester Zeit auf eine hohe Volatilität der Sendungsmengen einzustellen. Dass ihnen das netzwerkweit gut gelungen ist, beweist das aktuelle „Qualitäts-Ranking“. Darin wurden alle Prozesse ? von der Versandabwicklung über den Umschlag bis zur Zustellquote ? einer strengen Prüfung unterzogen. Trotz hoher Anforderungen wichen die Qualitätskennzahlen aller System Alliance-Betriebe kaum voneinander ab. Dabei agierte das hoch motivierte Personal in den Regionalbetrieben jeweils höchst flexibel und passte die konkreten Maßnahmen an die Bedingungen in ihrem Umfeld an.

„Die größte Herausforderung des vergangenen Jahres bildeten die Schwankungen bei Sendungen und Tonnage. Darauf haben wir vorausschauend reagiert, indem wir einen leistungsfähigen Springerpool mit den Nahverkehrsunternehmern entwickelten“, erläutert Raimund Hornung ein Erfolgsgeheimnis des Ranking-Ersten Axthelm + Zufall aus dem thüringischen Nohra. „Hervorzuheben ist die hohe Leistungsbereitschaft unserer Nahverkehrsunternehmer, die unter schwierigsten Bedingungen unsere Leistungszusagen eingehalten haben“, lobt der Bereichsleiter Nationale Spedition.

Grundsätzlich erstellen die Regionalbetriebe zum Jahresanfang Maßnahmenpläne, um Qualitätsziele festzulegen und die Schadenquote zu senken. Doch genauso wichtig für das Tagesgeschäft sind tägliche Qualitätsauswertungen und aktualisierte Lieferantenbewertungen. „Auf Basis dieser Daten konnten wir bereits im Frühjahr die richtigen Entscheidungen für das Herbstgeschäft treffen“, schildert Lutz Steude das Vorgehen von Hellmann Worldwide Logistics in Krostitz. „Angesichts des allgemeinen Laderaummangels haben wir so rechtzeitig weiteren Frachtraum gesichert. Zudem haben wir mehr und zusätzlich geschultes Personal bereitgehalten“, ergänzt der Logistikleiter des sächsischen Standorts, der den zweiten Platz belegte.

„Auch bei uns bildeten die starken Mengenschwankungen eine große Herausforderung“, bestätigt Sven Rauchholz, Speditionsleiter national, vom Drittplatzierten Streck in Freiburg. „Und da wir für dieses Jahr weitere Sendungszuwächse erwarten, investiert Streck in die Bereiche Personalentwicklung, Unternehmer- und Flottenausbau sowie in eine Erweiterung der Hallenflächen“, ergänzt Niederlassungsleiter Johannes Elsner.

„Unsere Zahlen machen deutlich: Gelebte Qualität kann nur aus der Kombination von strategischer Planung und operativer Flexibilität entstehen“, hält System Alliance-Geschäftsführer Georg Köhler fest. „Dieses Erfolgskonzept werden unsere Betriebe auch im laufenden Jahr beibehalten.“

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