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DB: Eine Millarde extra für Schienenstrecken

Die DB begrüßt die Zusage von Bundesverkehrsminister Ramsauer, von 2012 bis 2015 rund eine Milliarde Euro zusätzlich für den Aus- und Neubau von Schienenstrecken bereit zu stellen. Ein Teil des Geldes stammt aus der Dividende, die der DB-Konzern ab 2011 an seinen Eigentümer, den Bund, ausschüttet. Weitere Mittel kommen aus Bundesdarlehen, die von der DB vorzeitig getilgt und vom Eigentümer wieder eingesetzt werden.

„Der Investitionsbedarf in das Schienennetz ist unverändert hoch. Deshalb begrüßen wir die Entscheidung des Bundes, der Bahn in den kommenden Jahren mit dem neuen Finanzierungskreislauf Schiene rund eine Milliarde Euro zusätzlich zur Verfügung zu stellen. Mit diesem Geld können wir wichtige Neu- und Ausbauprojekte schneller in Betrieb nehmen. Vor allem die rasche Ertüchtigung von Güterverkehrsstrecken ist angesichts der wieder steigenden Transportmengen auf der Schiene dringend nötig“, so Dr. Rüdiger Grube.

Das zusätzliche Geld soll unter anderem für den Ausbau von Teilabschnitten der Strecken Karlsruhe?Basel und Oldenburg?Wilhelmshaven (Jade?Weser?Port) sowie den Neubau der Strecke Wendlingen?Ulm eingesetzt werden. Über die genaue Zuscheidung der Mittel auf die einzelnen Projekte stimmen sich Bund und Bahn derzeit ab.

In das deutsche Schienenetz fließen Jahr für Jahr mehr als fünf Milliarden Euro. Hierbei ist die zukünftige Dividende der Bahn nicht enthalten. Der Bund ist für den Aus- und Neubau von Schienenwegen in Deutschland verantwortlich und stellt dafür jährlich rund 1,2 Milliarden Euro bereit. Die Entscheidung über die Verteilung des Geldes auf einzelne Projekte liegt beim Bund. Die DB ist für Betrieb und Instandhaltung des Schienennetzes verantwortlich und finanziert diese Aufwendungen vollständig aus eigener Kraft. Für die Modernisierung vorhandener Infrastruktur stellt der Bund jährlich 2,5 Milliarden Euro bereit, die DB weitere 500 Millionen Euro Eigenmittel.

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