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Spediteure blicken auf erfolgreiches Nachkrisenjahr zurück

Zufrieden blicken die deutschen Spediteure auf das abgelaufene Jahr 2010 zurück. Dies geht aus dem aktuellen Jahresbericht des Deutschen Speditions- und Logistikverbandes (DSLV) hervor, den der Verband ab sofort auch online zur Verfügung stellt.

Danach scheint die Krise weitestgehend überwunden und die Branche profitiert nachhaltig vom globalen Aufschwung. Dies manifestiert sich vom Landverkehr über die Seehafen- und Seeschifffahrtsspedition bis zur Luftfrachtspedition, die im letzten Jahr ein Rekordwachstum hinlegte. Sorge bereiten hingegen die aktuellen Entwicklungen von den politischen Umwälzungen im arabischen Raum, über den jüngsten Ölpreisanstieg bis zur aktuellen Natur- und Atomkatastrophe in Japan, deren Auswirkungen auf die westliche Wirtschaft noch gar nicht absehbar sind.

Zwar mussten Spediteure und Logistiker in 2010 mit krisenbedingten Kapazitätsengpässen fertig werden und teilweise hinken die Preise den Mengen immer noch hinterher. „Dennoch hat unser Gewerbe Leistungsfähigkeit und Flexibilität bewiesen und damit wesentlich zur gesamtwirtschaftlichen Erholung beigetragen“, betont DSLV Präsident Mathias Krage. „Die Gründung des Fördervereins zur Vermarktung des Logistikstandorts Deutschland soll diese Entwicklung unterstützen. Denn wer an der Weltspitze steht, muss für seinen Standort werben.“

Darum fordert der DSLV auch die baldige Umsetzung wesentlicher Punkte des Aktionsplans Güterverkehr und Logistik, wie den Feldversuch mit Lang-Lkw. Viel zu lange hätten ideologiebasierte Ängste die Politik bestimmt. Als Logistikweltmeister könne sich das Land diese Debatte nicht länger leisten. Weiteres Thema des neuen Jahresberichtes ist die Grüne Logistik, der erstmals ein eigenes Kapitel gewidmet wurde.

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