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Anhaltendes Wachstum bei Gebrüder Weiss

Dank positiver Marktentwicklung konnte Gebrüder Weiss seinen Nettoumsatz von zuletzt 830 Millionen Euro deutlich auf rund EUR 978 Millionen steigern. Mit einer stabilen Eigenkapitalquote von über 55 Prozent setzt Gebrüder Weiss seine Strategie der nachhaltigen Entwicklung fort.

„Die gesamtwirtschaftliche Erholung nach der Krise hat die erfreuliche Entwicklung zweifellos begünstigt. Ab März 2010 hat die Auftragslage wieder deutlich angezogen“, sagt Vorstandsvorsitzender Wolfgang Niessner. „Das gute Ergebnis ist aber auch das Resultat der konsequenten Weiterführung unserer Konzernstrategien. Dazu gehört die Konsolidierung bzw. Verstärkung der MOEL-Landverkehrsorganisation ebenso wie der globale Ausbau des Air & Sea-Bereichs“, so Niessner weiter.

Solides Wachstum

Der konsolidierte Umsatz im Bereich Landverkehre wuchs um 11,8 Prozent auf 643,8 Millionen Euro. Alle für 2010 geplanten Investitionen in Höhe von 20 Millionen Euro wurden umgesetzt, zwei wichtige Bauprojekte abgeschlossen. Im April eröffnete das Logistikterminal in Senec / Slowakei, im November folgte die Inbetriebnahme des neuen Terminals im rumänischen Sibiu. Weitere Akzente zum Ausbau des Netzwerkes in Zentral- und Osteuropa sind geplant, u.a. der Bau eines großen Terminals in Prag. Dazu Wolfgang Niessner: „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht, um nach der Krise gestärkt auf den Markt zu gehen. Im Dezember 2010 wurden wir ? als eines von nur fünf Prozent der österreichischen Unternehmen ? von Dun & Bradstreet in Wien mit der Bonitätsbestnote ausgezeichnet. Das verstehen wir als zusätzliche Bestätigung für eine solide Unternehmensentwicklung bei gleichzeitigem Expansionskurs.“

Finanzvorstand Wolfram Senger-Weiss ergänzt: „Wir wollen nachhaltig wachsen und agieren. Deshalb halten wir an unserer langfristigen Investitionspolitik fest. Dazu gehört der Neubau von modernen Logistikanlagen ebenso wie das Investment in Mergers & Acquisitions. 2010 haben wir unseren Mehrheitsanteil an der ehemaligen Spedition Eurocargo in Serbien, die mittlerweile unter dem Namen Gebrüder Weiss firmiert, nochmals erhöht.“

Erfreulich: Der Cashflow liegt wie im Vorkrisenjahr 2008 wieder deutlich über 50 Millionen Euro, die Eigenkapitalquote beträgt über 55 Prozent. Zudem steigt die Wertschöpfung des Konzerns um 11,5 Prozent auf 310 Millionen Euro und erreicht damit fast das Niveau 2008.

Die Mitarbeiterzahl hat sich im Jahresdurchschnitt mit 4.414 weiterhin stabil gehalten und zum Jahresende wieder knapp 4.500 erreicht. 2010 bildete Gebrüder Weiss 168 Lehrlinge aus und erhielt erstmals das Bundeswappen „Staatlich ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb“.

Langfristige Strategie

Wie in den Jahren zuvor wurden 2010 die bestehenden Netzwerke und Strukturen weiterentwickelt und optimiert. So erfolgte mit der Minderheitsbeteiligung an der Spedition Diehl in Baden-Württemberg gleich zu Beginn des vergangenen Jahres ein wichtiger Schritt in Richtung Ausbau des Netzwerkes. Unternehmensintern wurden zahlreiche Verbesserungs- und Innovationsprozesse in Gang gesetzt, aus denen neue Produktkonzepte und Vertriebsprojekte resultierten, die nun fortgeführt werden. Auch die Bestrebungen des Unternehmens zum Thema Sustainability gehen weiter. Als erster Transport- und Logistikdienstleister Österreichs hat Gebrüder Weiss 2010 seinen Nachhaltigkeitsbericht nach international anerkanntem Standard aufgesetzt und ist mit dem GRI-Qualitätssiegel ausgezeichnet worden. Die Umsetzung weiterer Maßnahmen wird auch zukünftig zu den Unternehmenszielen gehören. Vor kurzem erfolgte die Eröffnung der österreichweit ersten klimaneutralen Logistikhalle in Wörgl/Tirol.

Beständige Faktoren

Der Gebrüder Weiss-Paketdienst, der in der Mehrzahl der österreichischen Bundesländer die Dienstleistungen des DPD anbietet, hat sich 2010 einmal mehr als beständiger Erfolgsfaktor erwiesen. „Wir konnten den konsolidierten Umsatz im vergangenen Jahr noch einmal um 2,

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