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Lufthansa Cargo steigert Gewinn auf 310 Millionen Euro

Lufthansa Cargo hat im Geschäftsjahr 2010 ein Rekordergebnis erzielt. Die Frachtairline nutzte den Aufschwung der Weltwirtschaft in beeindruckender Weise und erwirtschaftete einen operativen Gewinn von 310 Millionen Euro. Der Umsatz erreichte mit 2,8 Milliarden Euro wieder fast das Vorkrisenniveau. Die positive Geschäftsentwicklung soll auch im Jahr 2011 anhalten und die Basis für umfassende Zukunftsinvestitionen des Unternehmens bilden.

Auf der Jahrespressekonferenz des Unternehmens betonte Karl Ulrich Garnadt, dass es dem Unternehmen gelungen sei, nur ein Jahr nach dem historisch schlechtesten Ergebnis der Firmengeschichte einen Rekordgewinn zu erwirtschaften. Der Vorstandsvorsitzende der Frachtairline unterstrich: „Wir haben in der Krise gelernt, noch schneller auf Marktveränderungen zu reagieren. Diese Stärke hat sich auch im wirtschaftlichen Aufschwung ausgezahlt.“ Ein hochflexibles Netzmanagement mit der Erschließung neuer Strecken, die zügige Reaktivierung von vier Frachtflugzeugen und innovative Produktentwicklungen hätten die Grundlage gebildet, um im Fahrwasser positiver volkswirtschaftlicher Entwicklungen den Umsatz um 43 Prozent zu steigern. „Mit dieser Strategie und dem großen Einsatz aller Cargo Lufthanseaten ist es uns gelungen, die Spitzenposition im Vergleich zu unseren Wettbewerbern weiter auszubauen. Dabei haben wir auch Widerständen wie dem mehrtägigen Flugverbot nach dem isländischen Vulkanausbruch getrotzt“, sagte Garnadt. Zum einhundertsten Geburtstag der Luftfracht in Deutschland sei Lufthansa Cargo heute stärker aufgestellt als jemals zuvor.

Das laufende Jahr habe richtungsweisenden Charakter für das Unternehmen, machte Vorstandschef Karl Ulrich Garnadt deutlich. „Die Bestellung von fünf neuen Flugzeugen, die Neugestaltung unseres Frachtzentrums in Frankfurt und die Modernisierung unserer IT-Landschaft werden über Jahre von entscheidender Bedeutung für den Erfolg von Lufthansa Cargo sein“. Mit den fünf neuen Flugzeugen vom Typ Boeing 777F, die zwischen 2013 und 2015 ausgeliefert werden, habe man sich für das modernste Frachtflugzeug seiner Klasse entschieden. Positive Erfahrungen mit dem Flugzeugtyp gibt es bereits innerhalb der Lufthansa Cargo Gruppe: Schon heute betreibt das Tochterunternehmen AeroLogic eine Flotte von acht Boeing 777-Frachtern. Die Flugzeuge zeichnen sich durch höchste Treibstoffeffizienz und deutlich geringere Lärmemissionen im Vergleich zu anderen Großraumflugzeugen aus.

Parallel bereitet Lufthansa Cargo die Entscheidung für eine umfassende Modernisierung des Frachtzentrums an ihrer Heimatbasis, dem Frankfurter Flughafen, vor. „Die Luftfracht ist und bleibt eine Wachstumsbranche und gerade für den Standort Deutschland unverzichtbar. Wir wollen an dieser Entwicklung teilhaben“, bekräftige Karl Ulrich Garnadt. Der Wunsch des Unternehmens sei daher der Betrieb eines modernen Luftfrachtterminals, das für dieses Wachstum gerüstet sei. „Mit einem solchen Infrastrukturprojekt schaffen wir langfristig Perspektiven für den Standort Frankfurt, die deutsche Exportwirtschaft und nicht zuletzt für tausende Beschäftigte“. Garnadt erneuerte die Forderung an die Politik, klare rechtliche Regeln in Bezug auf wirtschaftlich notwendige Nachtflüge zu schaffen. Investitionsentscheidungen in dreistelliger Millionenhöhe könnten Unternehmen nur treffen, wenn Planungssicherheit bestünde. Die Dimensionierung des neuen Lufthansa Cargo Centers sei flexibel, so der Vorstandschef. Nur mit der Möglichkeit der notwendigen Nachtflüge seien ein Neubau und eine umfangreiche Erweiterung wirtschaftlich zu verantworten.

Als dritten Eckpfeiler der Zukunftsinvestitionen kündigte Karl Ulrich Garnadt eine komplette Modernisierung der IT-Infrastruktur im Unternehmen an. Ziel sei, die Kernprozesse von Lufthansa Cargo künftig noch professioneller durch IT-Systeme zu unterstützen und gleichzeitig durch höhere Ef

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