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Startschuss für das FIEGE-Logistiklabor

Mit dem Start des „Logistiklabors“ wird eine wichtige Lücke zwischen theoretischer und praktischer Logistik-Ausbildung geschlossen. Studierenden auch praktische Bezüge näher zu bringen verfolgt Professor Sebastian Herr aus dem Studiengang Internationale Betriebswirtschaft und Außenwirtschaft (IBA) ganz konsequent. Als Kooperationspartner konnte das renommierte Logistikunternehmen FIEGE für dieses „Experiment“ gewonnen werden.

Besonderer Besuch in den Vorlesungsräumen der FH Worms: Neben den Studierenden begrüßte Professor Herr zur Auftaktveranstaltung diesmal auch den Präsidenten der Fachhochschule Worms, Jens Hermsdorf, sowie den Executive Director der Firma FIEGE in Worms und Hochschulratsmitglied, Michael Suden, mit seinem Team.

Leitidee des Logistiklabors ist es eine praxisnahe Logistikausbildung in die Tat umzusetzen. So arbeiten in den nächsten Monaten Studenten des IBA-Studiengangs aktiv an realen FIEGE ? Projekten am Standort Worms. Die Idee zu diesem konsequenten Schritt in der Umsetzung von mehr Praxis im Studium kam von Professor Herr, weil den Studierenden häufig vorgeworfen wird ? manchmal sicher auch zu recht ? viel zu theoretisch ausgebildet zu sein. Die praktische Erfahrung aber bleibe auf der Strecke. Dabei richtet sich dieser Vorwurf weniger an die Studierenden als viel eher an die Bildungseinrichtungen. „Mit dem Begriff des Labors wird oft auch der Begriff des Experimentierens assoziiert“, so Professor Herr und zeigte sich sehr dankbar, „dass sich FIEGE entschlossen hat, diesen neuen Weg mitzugehen und sich auf dieses „Experiment“ einzulassen“.

Seiner Auffassung nach genügt es nicht, praktisches Wissen in der Vorlesung zu vermitteln. Studierende sollten die Chance bekommen, ihre Fähigkeiten und Erfahrungen in der Praxis weiterzuentwickeln und an realen Problemen zu arbeiten. Frei nach dem Motto „Raus aus dem Seminarraum, rein in die Praxis“ ist es mit dem Logistiklabor gelungen, angehenden Logistikern die Möglichkeit zu geben, diese Praxiseindrücke zu sammeln, fundierte Entscheidungshilfen zu liefern und so ihre „Problem-Lösungskompetenz“ unter realen Bedingungen zu trainieren.

Verzahnung von Hochschule und regionaler Wirtschaft

Präsident Hermsdorf betonte, dass es sein Ziel sei, neben einer guten Ausbildung, den Studierenden auch immer attraktive Arbeitgeber vorzustellen. Dazu trägt das „FIEGE-Logistiklabor“ bei. „Hier wird ein Kontakt zu einem exzellenten Arbeitgeber vertieft, der am Ort verwurzelt und zugleich international tätig ist“, betonte Hermsdorf. Da es mittlerweile wissenschaftlich bewiesen ist, dass sich durch Praxisbezug am besten lernen lässt, wünschte der Präsident dem Logistiklabor viel Erfolg und hofft, dass so manche Frage mit Engagement gelöst werden können.

Auch Herr Suden betonte im Anschluss, dass er von der Idee des FIEGE-Logistiklabors von Anfang an begeistert war. In Zeiten des Fachkräftemangels finde er es wichtig, neue Ideen zu entwickeln und kreative Wege zu gehen. Ihm sei es ein großes Anliegen, Interesse für die Branche zu wecken und mit jungen Menschen in den Dialog zu treten. „Ich freue mich, wenn ich einen Beitrag leisten kann Fachkräfte gut auszubilden.“, bekräftigte der engagierte Logistik-Profi. Und erste Neugierde weckte er durch seine Einstiegspräsentation, in der er die Erfolgsgeschichte von FIEGE als führender Logistikdienstleister nachzeichnete und beeindruckend darstellte, welche Entwicklungsmöglichkeiten und Wachstumschancen in der Logistikbranche stecken.

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