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Lang-Lkw: Verkehrsbranche hat sich geeinigt

Die Verkehrsbranche hat ihre Anforderungen an den geplanten Feldversuch für Lang-Lkw auf einen Nenner gebracht. Unternehmen und Verbände im deutschen Verkehrsforum haben ein gemeinsames Positionspapier vorgelegt. Vor allem das Thema Sicherheit, der Schutz der Infrastruktur sowie die Tauglichkeit für den kombinierten Verkehr soll bei diesem Versuch in den Fokus rücken.

Einig sind sich die Unternehmen darin, dass „der begrenzte Einsatz von neuen standardisierten Nutzfahrzeugkonzepten mit größerer Länge“ eine Möglichkeit sein kann, den Güterstrom der nächsten Jahre zu bewältigen. Allerdings müsse die Verkehrsicherheit gewährt sein, die Infrastruktur dürfe nicht belastet werden. Zudem müssten sich Lang-Lkw nahtlos in den kombinierten Verkehr einpassen und komodale Lösungen fördern. Auch auf eine Definition des Lang-Lkw haben sich Verbände und Unternehmen des Verkehrforums geeinigt.

Ein Lang-Lkw ist demnach ein Fahrzeug mit einer maximalen Länge von 25,25 Meter und einem Gesamtgewicht von 40 Tonnen im Regelbetrieb, 44 Tonnen gelten für den Vor- und Nachlauf des kombinierten Verkehrs. Bevor eine endgültige Entscheidung zum Einsatz der Lang-Lkw falle, sollten nach Ansicht des Verkehrsforums die Ergebnisse des Feldversuchs mit Bundestag, Ländern und Wirtschaftsvertretern diskutiert werden.

Das Positionspapier „Klarheit schaffen“ tragen unter anderem die Deutsche Bahn, der ADAC, der Bundesverband der Industrie (BDI) und der Verband der Automobilindustrie (VDA).

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