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Zukunftsperspektive Logistik für WoMen

Weber Data Service wird sich auch in diesem Jahr an dem bundesweiten Aktionstag Girls‘ Day und dem zeitgleich stattfindenden Tag der Logistik am 14. April 2011 beteiligen. Während der Girls‘ Day gezielt Mädchen und junge Frauen motivieren will, technische und naturwissenschaftliche Berufe zu ergreifen, steht am Tag der Logistik die gesamte Logistikbranche mit ihren beruflichen Möglichkeiten für Jungen und Mädchen im Mittelpunkt des Interesses.

Die Logistik ist in Deutschland der größte Wirtschaftsbereich nach der Automobil-Wirtschaft und dem Handel und bietet beste Zukunftsaussichten. 200 Milliarden Euro Umsatz wurden im Jahr 2009 branchenübergreifend erwirtschaftet. Damit rangiert die Logistik noch vor der Elektronikbranche und dem Maschinenbau und übertrifft mit 2,7 Millionen dessen Beschäftigtenzahl um das Dreifache.

Nur knapp die Hälfte aller logistischen Leistungen, die in Deutschland erbracht werden, sind für jedermann sichtbar und wahrnehmbar in der Bewegung von Gütern durch Dienstleister. Die andere Hälfte findet in der Planung, Steuerung und Umsetzung innerhalb von Unternehmen statt. Am 14. April 2011 wird Weber Data Service diesem unsichtbaren Teil mit Astrid Weber, der Geschäftsführerin von Weber Data Service ein Gesicht geben. Im Rahmen des Workshops zum Tag der Logistik erhalten die Jungen und Mädchen einen allgemeinen Einblick in die Logistikbranche und speziell über die Einsatzmöglichkeiten einer Speditionsund Logistiksoftware. „Dabei versuchen wir, anschaulich zu vermitteln, was Softwareentwicklung für Speditionen konkret bedeutet ? was gar nicht so einfach ist, bei so einem abstrakten und komplexen Thema“, erläutert Astrid Weber ihre Bereitschaft, sich regelmäßig an dem Veranstaltungstag zu beteiligen.

In der zweiten Veranstaltung, die sich speziell an die Mädchen vom Girls‘ Day richtet „werden wir vor allem zeigen, welche beruflichen Möglichkeiten es für Speditionskauffrauen auch außerhalb einer Spedition gibt und wie die Ausbildung zur Anwendungsentwicklerin in einem Softwareunternehmen aussieht. Mit dem Workshop wollen wir Mädchen die Möglichkeit geben, sich praxisnah mit dem Bereich Spedition und IT auseinanderzusetzen“, so Romy Mamerow, zuständig für Marketing und PR bei Weber Data Service. Und weiter: „Berührungsängste abbauen und Begeisterung wecken hilft besser, als jede Frauenquote“.

Obwohl Mädchen im Schnitt die besseren Schulabschlüsse und Noten haben, entscheiden sie sich im Rahmen ihrer Ausbildungs- und Studienwahl noch immer überproportional häufig für typisch weibliche Berufsfelder oder Studienfächer. So haben sich 2008 knapp 54 Prozent der Mädchen für einen der 10 beliebtesten Ausbildungsberufe entschieden. Auf der Liste, die von der Kauffrau im Einzelhandel angeführt wird und über Friseurin bis zur Hotelfachfrau reicht, findet sich kein einziger naturwissenschaftlich-technischer Beruf. Während Mädchen dadurch ihre Berufs- und Aufstiegsmöglichkeiten nicht voll ausschöpfen, fehlt im Gegenzug den Unternehmen gerade in technischen und techniknahen Bereichen zunehmend qualifizierter Nachwuchs. Während die Zahl des fehlenden Fachpersonals in diesen Bereichen bis zum Jahr 2030 ansteigt, nimmt das Interesse an einem Studium im technischen Bereich bei den Studierenden ? auch den Jungen ? jedoch ab.

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