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BVT zum EU-Weißbuch Transport

Der Bundesverband der Transportunternehmen (BVT) sieht in der Europäischen Verkehrsstrategie für 2050 „Licht und Schatten“. So begrüßt der Verband zwar die aktuellen Harmonisierungsbestrebungen in der Europäischen Union. Allerdings gebe es weiteren Verbesserungsbedarf.

Etwa bei der verursachungsgerechten Anlastung der externen Kosten für alle Verkehrsträger. Außerdem stehe die Politik ständig in der Gefahr, die Interessen der kleinen und mittleren Unternehmen, die das Rückgrat der Wirtschaft bilden zu vergessen, insbesondere bei ihren Bestrebungen nach einem fairen Wettbewerb.

Für unrealistisch hält Wäscher allerdings das Ziel der EU, bis 2030 30 Prozent des Straßengüterverkehrs über mittlere Entfernungen von mehr als 300 Kilometer auf Schiene und Binnenschifffahrt zu verlagern und bis 2050 50 Prozent. „Das ist Wünsch-Dir-Was-Politik“, so Wäscher. Sie sei gefährlich, weil sie in der Gefahr stehe ökologische Ziele zu verfehlen oder ökonomisch nicht effizient zu erreichen. Auch das für die nächsten 40 Jahre angestrebte Verbot von konventionellen Fahrzeugen in Innenstädten sei eher ein Ziel von „theoretischer Natur“.

Die von der EU grundsätzlich gutgeheißenen Stadtmauten lehnt der BVT ab. „Sie verteuern die Transorte bis zur Haustür, wo kein Zug hinkommt“, so Wäscher. Dies sei ökonomisch und ökologisch falsch.

Letztendlich bleibt abzuwarten, wie die vielen Absichtserklärungen und Empfehlungen politisch umgesetzt werden, so der Verband.

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