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Volga-Dnepr bringt mobile medizinische Fahrzeuge nach Japan

Volga-Dnepr Airlines hat ein spezielles medizinisches Fahrzeug von Miami (USA) nach Sendai (Japan) geflogen, das den Überlebenden der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe mobile Hilfe leisten kann. Dieser Flug wurde von Volga-Dnepr unentgeltlich durchgeführt, um ihre Anteilnahme am Schicksal des japanischen Volkes auszudrücken.

Der Antonow AN 124-100 „Ruslan-Frachter“, der am Freitag auf dem Sendai Airport gelandet ist, war der erste zivil durchgeführte Flug, der den Flughafen nach den verheerenden Tsunami-Wellen und den schweren Zerstörungen ansteuerte. Obwohl der Flughafen durch die Naturkatastrophe ernsthaft zerstört wurde, konnten alles notwendigen Sicherheitsvorkehrungen für die Landung der mit den dringend benötigten Hilfsgütern beladenen Antonow AN 124-100 gewährleistet werden.

Der in Moskau angesiedelte Carrier Volga-Dnepr führte diesen Flug mit einer Antonow AN 124-100 durch, die die Fracht mit der ungewöhnlichen Höhen-Abmessung von über 3,50m sicher transportierte. Das spezielle medizinische Fahrzeug wurde im Auftrag des Bascom Palmer Eye Institutes der Universität Miami nach Japan geflogen.

Der Bus ist als eine „Klinik auf Rädern“ konzipiert und bietet die Möglichkeit, direkt Behandlungen und kleinere Operationen bei Augenverletzungen dort durchzuführen, wo Häuser und Gebäude oder medizinischen Einrichtungen von dem Erdbeben und den folgenden Flutwellen zerstört wurden.

Alexey Isaykin, der Präsident der Volga-Dnepr Airlines, sagte: „Der Flug ist ein Zeichen der Unterstützung und Bewunderung unseres Airline-Verbundes für das japanische Volk in diesen schwierigen Zeiten.“ Weiter kommentierte er: „Die ganze Welt war von den Ereignissen des 11.März und den unbändigen Naturgewalten schockiert und betroffen. Aber jeder war auch fasziniert und ergriffen, mit welcher Unverwüstlichkeit und welcher Energie die japanische Bevölkerung sich untereinander beim Bewältigen dieser Katastrophen unterstützt und geholfen hat. Die Tatsache, dass wir mit unserer Maschine sicher in Sendai landen konnten, ist auch ein Lob an die Entschlossenheit der Japaner. Wir hoffen sehr, dass das Equipment, das wir nach Sendai gebracht haben, das Leben der Menschen in der betroffenen Region ein wenig erleichtern kann.“

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