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Fährhafen Sassnitz präsentiert sich auf der transport logistic

Die Fährhafen Sassnitz GmbH präsentiert sich vom 10. bis 13. Mai in München auf der transport logistic Messe 2011 am Gemeinschaftsstand des Landesverbandes Hafenwirtschaft Mecklenburg-Vorpommern e.V. (LHMV). An dem insgesamt 240 Quadratmeter große Stand Nr. 113/214 befindet sich in Halle B4 die gesamte maritime Logistikkompetenz des Bundeslandes.

„Die transport logistic ist für uns eine ausgezeichnete Plattform, um den Fährhafen Sassnitz einem internationalen Fachpublikum vorzustellen“, so Harm Sievers, Geschäftsführer der Fährhafen Sassnitz GmbH. „Neben unserer langen Tradition im Eisenbahnfährverkehr wollen wir den Messebesuchern besonders unsere infrastrukturelle Entwicklung am Standort präsentieren.“

Darunter fällt unter anderem die am 1. April 2011 in Betrieb genommene Hafenbahn „Baltic Port Rail Mukran“. Durch deren Inbetriebnahme wird zukünftig die Abwicklung aller Logistikdienstleister im Hafen noch reibungsloser ablaufen. Das Tochterunternehmen des Fährhafen Sassnitz optimiert die Verzahnung von Hafen- und Schienenumschlag und erhöht dadurch die Flexibilität aller Breitspuraktivitäten am Standort. Dadurch können Fährschiffe rund um die Uhr versorgt werden ? ein Meilenstein für die gesamte Hafenlogistik in Sassnitz.

Ein weiteres Highlight ist die Vorbereitung der Linienverbindung zwischen Ust-Luga und Mukran, die sich bereits in der Endphase befindet. Einen konkreten Starttermin gibt es zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht ? die Verhandlungen zwischen deutscher und russischer Bahn laufen, ein Fährbeirat mit Vertretern aus Politik, Hafen- und Bahnwirtschaft sowie der operativen Ebene beider Länder unterstützt diesen Prozess.

Mit der Entscheidung für den Standort Sassnitz als Basishafen für den Offshore Windpark „EnBW Baltic II“ Ende 2010 eröffnete sich für den Hafen ein weiteres Geschäftsfeld ? die Umsetzung von Projekten im Bereich erneuerbare Energien. Schon jetzt bereitet sich der Hafen auf die komplexe Projektlogistik vor: ab 2012 sollen die Anlagenkomponenten vor Ort zwischengelagert, montiert und verschifft werden. Hierfür wird insbesondere das Spülfeld genutzt werden, das zurzeit auf 60.000 Quadratmeter im Hafensüdbereich errichtet und künftig als Offshore?Terminal dienen wird. Mit einer Flächentragfähigkeit von bis zu 50 t / m² und insgesamt 410 Meter Kailänge werden ideale Bedingungen für die Umsetzung komplexer Offshore-Vorhaben geschaffen.

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