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Bremische Häfen knüpfen an frühere Rekordergebnisse an

Die Zwillingshäfen Bremen und Bremerhaven sind mit großem Schwung in das Jahr 2011 gestartet. Im ersten Quartal 2011 steigerten sie ihren Gesamtumschlag um 16,7 Prozent auf 18,9 Millionen Tonnen Seegüter (zum Vergleich das Ergebnis der Monate Januar bis März 2010: 16,2 Millionen Tonnen).

Wie die Hafengesellschaft bremenports mitteilt, präsentiert sich das Kerngeschäft der bremischen Häfen, der Containerumschlag, derzeit in besonders guter Verfassung. Hier gab es im ersten Quartal ein überdurchschnittlich hohes Wachstum von 24,9 Prozent auf 1.414.323 Boxen (TEU). Von Januar bis März 2010 waren in den bremischen Häfen 1.132.156 TEU umgeschlagen worden.

„Mit einem Zuwachs von rund 25 Prozent haben wir die Mitbewerber Hamburg, Rotterdam und Antwerpen beim Containerumschlag im ersten Quartal 2011 deutlich hinter uns gelassen“, sagte bremenports-Geschäftsführer Holger Banik. Mit 501.000 TEU wurde im März 2011 ein besonders gutes Monatsergebnis erzielt.

Dass es an den Kajen boomt, zeigt auch der Automobilumschlag: Im Zeitraum Januar bis März 2011 stieg die Zahl der umgeschlagenen Fahrzeuge an der Wesermündung um beachtliche 51,1 Prozent auf 485.894 (Januar bis März 2010: 321.529). Mit knapp 171.000 Fahrzeugen konnte der Fahrzeugumschlag im März 2011 besonders punkten.

Die Zuwächse beim Gesamtumschlag verteilen sich gleichmäßig auf Empfang und Versand. Beim Empfang stieg das Ergebnis im ersten Quartal 2011 auf 9,7 Millionen Tonnen (plus 16,9 Prozent), beim Versand auf 9,1 Millionen Tonnen (plus 16,6 Prozent). Während sich der Umschlag von Massengut (2,2 Millionen Tonnen) in den bremischen Häfen im ersten Quartal 2011 praktisch nicht veränderte, schlug beim Stückgut ? inklusive Container ? ein Plus von 19,7 Prozent auf 16,7 Millionen Tonnen zu Buche.

Am Standort Bremerhaven wurden im ersten Quartal 2011 insgesamt 15,7 Millionen Tonnen Seegüter umgeschlagen. Dies waren 19,9 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Hafenbetriebe in Bremen-Stadt brachten es mit insgesamt 3,2 Millionen Tonnen auf ein Plus von 3,2 Prozent.

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