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Metrans eröffnet neuen Inland-Terminal in Ostrava

Die deutsch-tschechische Intermodalgesellschaft Metrans hat einen neuen Inland-Terminal in Ostrava eröffnet. Damit verbindet die HHLA-Tochter eine der wichtigsten tschechischen Industrieregionen besser mit Hamburg, dem für Tschechien bedeutendsten Seehafen.

Seit Juni verkehren täglich voll ausgelastete Züge mit 92 Standardcontainern (TEU) zwischen Ostrava und Prag, dem Drehkreuz zwischen den nordeuropäischen Seehäfen und Südosteuropa. Die Anlage ist in der Lage, jährlich bis zu 150.000 TEU umzuschlagen, und entspricht den höchsten europäischen Standards für Terminals im kombinierten Verkehr.

Die dynamisch wachsende Metrans reagierte mit dem Neubau auf die steigende Nachfrage nach Containertransporten auf der Schiene. Schon werden sowohl eine Erweiterung der Kapazitäten als auch die Anbindungen des Terminals an Duisburg, die Benelux-Staaten und Slowenien geplant. Derzeit sind auf der Terminalfläche von etwa 30.000 Quadratmetern vier Reachstacker und ein Portalkran für den Bahnumschlag (RTG) mit 30 Metern Spannbreite im Einsatz. Sie bearbeiten auf 650 Meter langen Gleisen die Shuttlezüge, die über das Umschlag-Terminal in Prag aus den Seehäfen kommen, ohne Rangieren. Kunden können das bei Metrans übliche „Full Service“-Paket inklusive Containerdepot und Nachlauf mit dem Lkw auch in Ostrava buchen.

Metrans verbindet Tschechien, Slowakei, Ungarn und weitere Länder der Region über leistungsstarke Bahnverkehre und Container-Drehscheiben mit den deutschen Seehäfen. Allein auf der Hauptachse, zwischen Prag und Hamburg, fahren wöchentlich mehr als 102 Züge. Mittlerweile werden 75 Prozent des Gütertransports von Übersee zwischen Deutschland und Tschechien auf der Schiene abgewickelt.

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