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Duisburger Hafen ist Jobmotor für die gesamte Region

Zum bereits dritten Mal nach 2000 und 2006 wurden in einer umfangreichen Studie die Arbeitsmarkt- und Wirtschaftseffekte des Logistikstandortes Duisburg untersucht. Zum wiederholten Mal wurde die Studie vom Berliner Marktforschungsinstitut Regionomica durchgeführt.

Bei den beiden wichtigsten Kennzahlen wurde die positive Entwicklung der letzten Jahre fortgeschrieben. So belief sich die Zahl der direkt und indirekt vom Hafen abhängig Beschäftigten auf inzwischen über 40.000 (2006: 36.000). Die gesamte, auf den Hafen zurückzuführende Wertschöpfung beträgt aktuell mehr als 2,7 Milliarden Euro (2006: 2,2 Millarden Euro).

„Diese Zahlen belegen eindrucksvoll, dass die Dynamik am Wirtschaftsstandort Duisburg ungebrochen ist“, freut sich Erich Staake, Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG. „Sie sind darüber hinaus Beleg für die Qualität des Standortes, der sich trotz zwischenzeitlicher Wirtschaftskrise weiter positiv entwickelt hat“, so Staake

weiter.

Mehr als die Hälfte der über 40.000 Arbeitsplätze entfällt hierbei mit 21.660 (2006: 16.700) auf die Stadt Duisburg. Dies entspricht fast 14 Prozent (2006: 11 Prozent) aller Arbeitsplätze in Duisburg. Eine ähnliche Gewichtung gilt für die Wertschöpfung, die für Duisburg bei knapp 1,5 Millarden Euro liegt. Auch beim Blick nach vorne sind positive Effekte zu erwarten. So gehen rund 60 Prozent der im Hafen ansässigen Unternehmen von steigenden Beschäftigungszahlen für die kommenden drei Jahre aus. Bei den Unternehmen im Hafen hat sich der Anteil derjenigen, die sogenannte „Value Added Services“ vornehmen, auf rund ein Drittel erhöht. Bei diesen Unternehmen wird neben dem eigentlichen Transport und Umschlag von Waren auch eine Bearbeitung und Veredelung der Güter vorgenommen, wodurch eine zusätzliche Wertschöpfung generiert wird.

Neu in der diesjährigen Studie ist die Frage nach der Zufriedenheit der im Hafen ansässigen Unternehmen mit den von der Duisburger Hafen AG angebotenen Dienstleistungen. So gaben hier beispielsweise 94 Prozent der Unternehmen an, diese Dienstleistungen weiterzuempfehlen, was erfahrungsgemäß ein Zeichen für eine hohe Zufriedenheit mit den angebotenen Leistungen ist. „Wir freuen uns, dass unsere maßgeschneiderten Dienstleistungen von unseren Partnern im Hafen so positiv bewertet werden. Dies bestärkt uns in unserer strategischen Ausrichtung, unser Geschäftsmodell als integrierter Service Provider in allen Logistiksegmenten weiter auszubauen,“ sagte Erich Staake.

Das Marktforschungsinstitut Regionomica hat zur Erstellung der Studie drei umfangreiche Unternehmensbefragungen und darauf aufbauende Simulations- und Wirkungsberechnungen durchgeführt. Fachgespräche und Interviews mit ausgewählten Unternehmen und relevanten Akteuren lieferten dabei ergänzende qualitative Einschätzungen.

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