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HHLA führt ersten SB-Terminal ein

Der HHLA Container Terminal Altenwerder (CTA) hat als Erster in Deutschland intuitive Selbstbedienungsterminals eingeführt, an denen Trucker ihre Standard- Container in rund 130 Sekunden bequem selbst einchecken können. Das System, das Wartezeiten vor allem zu Spitzenzeiten verkürzt, wird auch an den beiden anderen Terminals der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) ? Burchardkai und Tollerort ? installiert.

Um die Wartezeit in der Vorprüfung zu verkürzen und für alle Trucker eine schnellere Abfertigung zu erreichen, hat der HHLA Container Terminal Altenwerder (CTA) acht Selbstbedienungs-Terminals (SBT) eingerichtet, an denen die Fahrer ihre Standard-Container in durchschnittlich nur 130 Sekunden einchecken können. Alles was sie dafür benötigen, sind eine gültige Truckerkarte und vollständige Containerdaten. Dank der klar strukturierten Bedienführung in sechs Sprachen und dem intuitiven Touchscreen-Design geht das Anmelden fast von allein.

Nach einer anfänglichen freiwilligen Testphase wurde die SBT-Abfertigung von Standard-Containern Mitte Juni verpflichtend eingeführt ? begleitet von geschultem Personal vor Ort, das bei eventuellen Anlaufschwierigkeiten in den ersten Wochen Hilfestellungen geben kann. Nur Sonderladungen wie Gefahrgut oder Kühlcontainer werden weiterhin manuell abgefertigt. „Wenn das Projekt gut anläuft, werden wir die Anzahl der Terminals weiter aufstocken. Unser Ziel ist es, siebzig Prozent der Trucker über die SB-Terminals abzufertigen“, erklärt Holger Mewes, Projektleiter Terminalentwicklung am CTA.

Die Geräte stammen von dem belgischen Hersteller Camco, der ein ähnliches System bereits in Antwerpen erfolgreich eingeführt hat. Mewes hat gemeinsam mit Sven Andressen, dem Leiter Container-Administration am CTA, die Entwicklung sowie die kontinuierliche Weiterverbesserung in der Testphase und Inbetriebnahme der SBTs in Hamburg begleitet. „Wir haben uns mit den Truckern hingestellt und die Benutzerführung ausprobiert“, berichtet Mewes, „der Touchscreen hat sehr zur Akzeptanz des Systems beigetragen. Wenn man das Einchecken zwei, drei Mal gemacht hat, ist der Lerneffekt sehr hoch und die Abfertigung sehr schnell.“

Auf diesen Umstand führt Mewes es auch zurück, dass die Resonanz unter den ca. 2.000 Truckern, die täglich das CTA anfahren, ganz überwiegend positiv ist. So kommentiert Hans Stapelfeldt, Geschäftsführer der Stapelfeldt Transport GmbH: „Das deutlich wachsende Aufkommen von lokaler Ladung im Hamburger Hafen führt zu einem ganz drastischen Bedarf der Verbesserung der Abfertigungs-Abläufe für LKWs. Die SB-Terminals ermöglichen es den Truckern, sich selbst schnell und fehlerfrei abzufertigen. Dadurch kommen mehr LKWs schneller durch den Hafen und das begrüße ich als Spediteur außerordentlich. Meiner Meinung nach ist der Schritt hin zu den SB-Terminals folgerichtig ? etwa so wie früher die Einführung von Geldautomaten. Die kann heute auch keiner mehr wegdenken.“ Nicht zuletzt sind es die Fahrer, die von der zügigen Abfertigung profitieren ? vor allem während den Stoßzeiten, in denen lange Schlangen bei der persönlichen Abfertigung entstehen können.

Am CTA wurde im ersten Quartal 2011 in der Fuhre wieder das Vorkrisenniveau erreicht. Nach der Krise sind die Umschlagszahlen bei den Hinterlandverkehrsträgern am stärksten gestiegen. So werden am CTA zurzeit rund 40 Prozent der Container von Truckern angeliefert bzw. abgeholt. Deshalb ist Oliver Dux, Geschäftsführer CTA, froh, dass die Einführung der SB-Terminals so reibungslos funktionierte. „Durch deutlich schlankere Prozesse federn wir die Spitzenzeiten ab und verkürzen die Abfertigungszeiten für die Trucker am Terminal“, erklärt Dux. Um das zu erreichen, hat die HHLA für die Einführung der neuen SB-Terminals Investitionen in IT, Entwicklung und Geräte im sechsstelligen Bereich getätigt.

Nicht nur in Altenwerder sollen die Trucker von dem neuen Sys

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