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Verkehrskonzept für logport I und Hohenbudberg

Gemeinsam mit dem Land Nordrhein-Westfalen hat die Duisburger Hafen AG ein tragfähiges Konzept für die Verkehrsanbindung der Hafengebiete logport I und Hohenbudberg entwickelt. Hafenchef Erich Staake und Horst Becker, Parlamentarischer Staatssekretär für Verkehr des Landes NRW, haben in der vergangenen Woche die wichtigsten Eckpunkte vorgestellt.

Mit der neuen Anbindung für das Gewerbegebiet Hohenbudberg mit dem geplanten KV-Terminal erfolgt ein wichtiger Lückenschluss im Duisburger Südwesten. An der Stelle der jetzigen Brücke am Stellwerk wird eine neue, für den LKW-Verkehr ausgelegte Brücke gebaut und dann an die leistungsfähige L 473N angebunden. Die Vorplanung des Baus dieser neuen Zufahrt erfolgte in enger Abstimmung mit der DB Netz AG, über deren Grundstück die Brücke führt. Das neue KVTerminal erhält damit zusätzlich zu der in der Kooperation mit Currenta vereinbarten privaten Werksstraße eine weitere öffentliche Anbindung.

„Damit schaffen Hafen und Land unbürokratisch die Voraussetzung dafür, dass kein LKW-Verkehr mehr durch Friemersheim gehen muss“, so Erich Staake, Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG. „Daneben unterstützen wir die Forderung der Friemersheimer Bürger und setzen uns bei der Stadt Duisburg dafür ein, die Zufahrt am sogenannten Tor 8, aus Richtung logport kommend, für den LKW-Verkehr zu sperren,“ so Staake weiter.

Um die Verkehrsströme besser gerade zum logport-Areal zu leiten, sollen bis zum Jahresende die Hinweisschilder für die Zufahrten nach logport an den Autobahnen um Duisburg aufgestellt werden. Dies geschieht zunächst an den wichtigen Abfahrten an der A 57. „Die NRW-Landesregierung hat die Initiative zu einem Modellversuch mit dieser Beschilderung unternommen, um LKW-Verkehre noch mehr aus den inner städtischen Gebieten herauszuhalten und zielgerichtet direkt nach logport zu führen,“ so Horst Becker. „Im Zusammenspiel der Wegweisung mit der neuen Brücke ‚Am Stellwerk‘ ist dafür gesorgt, den Interessen der Bürger zu entsprechen und gleichzeitig wichtige Infrastrukturmaßnahmen auf den Weg zu bringen“, so Becker weiter.

Um eine gesicherte Datenbasis für die Erstellung der Verkehrskonzepte zu haben, hat im Frühjahr dieses Jahres das Ingenieurbüro Vössing im Auftrag des Duisburger Hafens die LKW-Verkehre von und nach logport erfasst und ausgewertet. So ergab die Zählung, dass im Schnitt fünfeinhalbtausend LKW täglich logport anfahren bzw. verlassen. Weit über 80 Prozent nutzen hierfür die Ost- und Südtangente. „Wir wollen erreichen, dass der Anteil der Verkehre über diese Zufahrten in Zukunft noch deutlich gesteigert wird“, sagte Erich Staake. „Darüber hinaus fließen alle gesammelten Daten in ein Gesamtverkehrskonzept für den Großraum Duisburg ein, zu dem wir mit der Stadt im Gespräch sind,“ so Staake weiter.

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