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Erstmals 13.000-TEU-Schiff am CTT

Premiere am HHLA Container Terminal Tollerort (CTT): Mit der „Cosco Glory“ wurde am Wochenende erstmals ein Schiff mit einer Stellplatzkapazität von 13.000 Standardcontainern (TEU) abgefertigt.

Der Container Terminal Tollerort (CTT) der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) hat sich in den vergangenen Jahren gezielt auf die Abfertigung von Großcontainerschiffen der neuen Generation vorbereitet. Dafür investierte die HHLA auf dem CTT unter anderem in einen neuen Liegeplatz und rüstete ihn mit fünf neuen Super-Post-Panamax-Brücken aus. Zudem baute der CTT die Yardfläche hinter diesem neuen Liegeplatz aus, um den Abfertigungsprozess zu optimieren.

Die „Cosco Glory“, die für die chinesische Reederei Cosco fährt, lief am Sonnabend gegen 5.30 Uhr den CTT an. Weil Cosco ein langjähriger Kunde des Hamburger Hafens ist, wurde die „Cosco Glory“ vom Ältermann der Hamburger Hafenlotsen, Klaus Vorwerk, begleitet. Das Schiff hat den Hafen am Sonntagabend wieder verlassen. Neben Standardcontainern hat die „Cosco Glory“ noch Großkomponenten für den Bau eines Flugzeuges geladen. Dr. Thomas Koch, Geschäftsführer des CTT: „Wir sind stolz, mit der ‚Cosco Glory‘ das erste Großcontainerschiff der neuen Generation am CTT abgefertigt zu haben. Für diesen Moment haben wir in den vergangenen Jahren gearbeitet, investiert und uns vorbereitet.“

Der neue Liegeplatz am CTT ermöglicht nicht nur die Abfertigung von Großcontainerschiffen. Durch den Einsatz der fünf neuen Super-Post-Panamax-Containerbrücken kann der CTT auch sein Leistungsangebot weiter verbessern und eine noch höhere Produktivität erzielen.

Die Reederei Cosco setzt die 367 Meter lange und 48 Meter breite „Cosco Glory“ im NE3-Dienst ein, der Asien mit Europa verbindet und einmal wöchentlich den CTT anläuft. Die nächste Abfertigung eines 13.000-TEU-Schiffes am CTT ist für den 4. August geplant.

Mit dem neuen Liegeplatz am CTT hat die HHLA die Voraussetzungen für eine effiziente Abfertigung der weltgrößten Containerschiffe in Hamburg weiter verbessert. Unter den derzeit geltenden Tiefgangs- und Breitenrestriktionen der Elbe können sie Hamburg allerdings nur in einem begrenzten Zeitfenster anlaufen und selbst dann nur, wenn sie nicht voll beladen sind. Daher stellt der Anlauf der Großschiffe auch einen Vertrauensvorschuss der Reedereien in eine baldige Fahrrinnenanpassung der Elbe dar.

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