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Logwin: Zolllizenzen in Mazedonien verlängert

Der Logistikdienstleister Logwin hat an seinem Standort in ?tip (Mazedonien) für weitere zwei Jahre Lizenzen zur Zollabwicklung erhalten. Seit 2010 führen Logwin-Mitarbeiter die Verzollung unabhängig von den mazedonischen Behörden durch.

Mazedonien ist Beitrittskandidat der Europäischen Union, Waren für den EU-Raum sind daher noch zollpflichtig. Mit der Bestätigung der Zolllizenzen ist der Logistikdienstleister auch in Zukunft nicht an die Arbeitszeiten der Zollverwaltung gebunden: Fünf speziell ausgebildete Mitarbeiter übernehmen die Zollformalitäten rund um die Uhr selbstständig. Etwa ein Fünftel des 5.500 Quadratmeter großen Lagers steht dafür zur Verfügung.

Sowohl beim Im- als auch beim Export sparen die Kunden durch den gebündelten Service Zeit. Ob am Wochenende, an Feiertagen oder spät abends ? ankommende Importware lagert Logwin direkt ein und beginnt unverzüglich mit der Vorbereitung der erforderlichen Dokumente. Danach gibt der Logistikdienstleister die Ware zum Weitertransport frei. Bei der Ausfuhr läuft das Verfahren umgekehrt ab. „Die Zeitersparnis beträgt je nach Destination und Art des Transports bis zu mehrere Tage“ , sagt Trajan Angelov, Country Director der mazedonischen Landesgesellschaft von Logwin. „Diesen Vorteil schätzen unsere Kunden.“ Neue Aufträge erhält der Logistikdienstleister insbesondere aus Branchen, die sich auf zeitkritische Terminware spezialisiert haben. Beispielsweise ist eine schnelle und saisonal abgestimmte Nachschubversorgung im Fashionbereich unverzichtbar. Namhafte europäische Textilunternehmen produzieren in Mazedonien und profitieren sowohl von den Value-Added-Services als auch von der Exportverzollung am Logwin-Standort in ?tip.

Das Zusammenspiel von drei verschiedenen Lizenzen ermöglicht einen umfassenden Zollservice. Die erste Lizenz macht Logwin zum bevollmächtigten Empfänger und Absender bei Transitsendungen. Mit der zweiten Lizenz kann Logwin die lokale Verzollung beim Export durchführen. Schließlich hat Logwin durch die dritte Lizenz das Recht erworben, eigene Zollplomben einzusetzen. Diese nutzt der Logistikdienstleister für Transit und Export.

Logwin arbeitet eng mit den mazedonischen Zollbehörden zusammen. Die Logistikmitarbeiter in ?tip erhielten eine Ausbildung, die sie zur Zollabwicklung in der Republik Mazedonien befähigt. Neben dem Know-how haben sie auch den gleichen Zugang zum elektronischen Zollverwaltungssystem wie die mazedonischen Beamten. Im Gegenzug gewährt Logwin uneingeschränkten Zugriff auf die eigene ITAnwendung mit den elektronischen Belegen der Zollabwicklung. Dadurch können die Behörden jederzeit die fachgerechte Durchführung kontrollieren. „Eine leistungsfähige IT-Lösung ist eine der wesentlichen Voraussetzungen für die Vergabe der Zolllizenzen“, sagt Trajan Angelov. Hinzu kommen noch zwei weitere Anforderungen: Das Unternehmen muss drei Jahre Erfahrung in der Zollvertretung nachweisen und darf nicht gegen Steuer- oder Zollvorschriften verstoßen haben.

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