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Green Logistics World e.V. – neue Austausch-Plattform rund um die nachhaltige Logistik

„Green Logistics“ ist mehr als nur ein Modebegriff: Seit 2009 existiert unter diesem Namen ein Netzwerk aus Unternehmen und wissenschaftlichen Instituten, das gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte vorantreibt. Gefördert wird die Kooperation vom Zentralen Innovations-Programm Mittelstand (ZIM) des Bundeswirtschaftsministeriums. Ziel des Netzwerkes ist es, innovative Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln, die den Anspruch einer nachhaltigen Logistik erfüllen. Die Zwischenbilanz kann sich sehen lassen: Zu den Erfolgen gehört unter anderem die Entwicklung eines Flüssigholz-Werkstoffes zur Palettenherstellung sowie der „intelligente“ Wertstoffbehälter, dessen Füllstand sich über eine EDV-Fernabfrage ermitteln lässt. Jetzt geht das ZIM-Netzwerk einen Schritt weiter: Mit der Gründung des Vereins „Green Logistics World“ e.V. wollen die Partner ihr Fachwissen weitergeben und das Netzwerk der gesamten Branche zugänglich machen.

Der Startschuss erfolgte am 22. Juli 2011 auf der gleichnamigen Fachtagung in Dornstadt, welche die Logistik Akademie Janz als Netzwerk-Manager und Vorstandsmitglied austrug. Die „Green Logistics World“ (GLW) dient als Austausch-Plattform sowie Projekt- und Stellenbörse für Spediteure, Verlader und Bildungsträger. Der Verein bietet über seine Mitglieder konkrete Praxislösungen für aktuelle Herausforderungen der Branche. So ist zum Beispiel die Bilanzierung von CO2-Emissionen, wie sie in Ausschreibungen zunehmend verlangt wird, ein zentrales Thema des Netzwerkes.

Der neue Verein ermöglicht seinen Mitgliedern hierbei den Zugang zu Forschungsprojekten und Experten ? und damit zu „grünem“ Logistik-Know-how. Über Bildungspartnerschaften können die Mitglieder der „Green Logistics World“ zudem ihr Personal schulen lassen. Hierfür baut der Verein derzeit ein Bildungsnetzwerk auf, über das ausgewählte Träger Aus- und Weiterbildungen für „nachhaltige Logistik“ anbieten ? mit entsprechenden Rabatten für GLW-Mitglieder. Diese können sich auch in exklusiven, regionalen Business Clubs austauschen und dort neue Aufträge und Kunden akquirieren. Abgerundet wird das Programmpaket durch eine Fördermittelberatung und einen Green Shop, über den GLW-Mitglieder ihre Produkte und Dienstleistungen anbieten können.

Das GLW-Netzwerk wird sich ab Oktober 2011 auch online auf einer zentralen webbasierten Kooperationsplattform vernetzen können. Der Webauftritt fungiert als Projekt- und Stellenbörse, mit der GLW-Mitglieder Jobs und Projektbeteiligungen anbieten sowie selbst Firmen- und Bewerberprofile abrufen können.

Ein zentrales Element des Netzwerkes sind die Bildungsangebote. Über diese werden Fach- und Führungskräfte in der Logistik in Aus- und Fortbildungen an nachhaltige Logistik-Konzepte herangeführt. Dies geschieht über so genannte „Green Scouts“, deren Ausbildung das Institut für Produktions-Management und Logistik (IPL) von Prof. Klaus-Jürgen Meier an der Hochschule München übernimmt. Die weltweite Vernetzung der Gemeinschaft im Sinne der „Green Logistics World“ wird über die internationalen Hochschulkontakte des IPL-Instituts sukzessive auch auf die Bildungsangebote ausgeweitet.

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