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Bundesministerien und Behörden setzen zukünftig auf GOGREEN

Der Bund hat seinen gesamten Paketversand seit dem 1. September auf Klimafreundlichkeit umgestellt: Alle Bundesministerien und die meisten Bundesbehörden – insgesamt mehr als 500 Einrichtungen in Deutschland – versenden zukünftig Pakete nur noch mit dem GOGREEN-Service von Deutsche Post DHL. Im Rahmen der Vereinbarung wird mit einem jährlichen Volumen für den nationalen und internationalen Versand von rund 600.000 GOGREEN-Paketen gerechnet.

„Mit dem Wechsel auf unseren klimafreundlichen Versandservice GOGREEN übernimmt der Bund eine Vorbildfunktion in Sachen Klimaschutz“, sagt Rainer Wend, Zentralbereichsleiter Politik und Unternehmensverantwortung von Deutsche Post DHL. „Pro Jahr können mit unserem Service mehr als 300 Tonnen CO2 ausgeglichen und dadurch die Umwelt entlastet werden.“

„Wir freuen uns, dass wir mit dem GOGREEN Service der Deutschen Post DHL einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten können“, sagt Rainer Bomba, Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium.

Die Deutsche Post DHL bietet das „grüne“ Paket seit fünf Jahren an. Die Sendungsmengen sind in diesem Zeitraum stetig gestiegen. 2010 wurden 1,7 Milliarden GOGREEN-Sendungen weltweit verschickt. Der „grüne“ Service des Post- und Logistikkonzerns bündelt alle Produkte und Dienstleistungen, bei denen die CO2-Emissionen vollständig erfasst und ausgeglichen werden. Der Ausgleich des CO2-Ausstoßes erfolgt über den Kauf von Emissionszertifikaten aus externen Klimaschutzprojekten und bietet so Geschäfts- und Privatkunden die Möglichkeit zum Klimaschutz. 2010 wurden mehr als 82.000 Tonnen CO2 ausgeglichen.

Andrej Busch, CEO von DHL Paket Deutschland, ergänzt: „Dass immer mehr Kunden zum GOGREEN-Versand wechseln, unterstreicht das wachsende Umweltbewusstsein in der Bevölkerung und in den Unternehmen. Der Bund als neuer Großkunde ist ein Beleg dafür, dass immer mehr Unternehmen und öffentliche Einrichtungen in ihrem Tagesgeschäft auf Klimaschutz achten.“

Der Direktor des Beschaffungsamtes des Bundesministeriums des Innern, Klaus-Peter Tiedtke, unterstreicht die besondere Verantwortung des Bundes für das Thema Nachhaltigkeit: „Mit dem Programm der Bundesregierung zur Nachhaltigkeit wurde unter anderem das Thema umweltfreundliche Beschaffung mit höchster politischer Priorität versehen. Das Beschaffungsamt des BMI, das im Auftrag des Bundesverwaltungsamtes den Rahmenvertrag über den „Standardpaketversand der Bundesbehörden“ abgeschlossen hat, nimmt mit der Umstellung auf den klimaneutralen Paketversand seine Verantwortung und Verpflichtung aus dem Nachhaltigkeitsprogramm wahr und kann den gesteckten Zielen zur Reduktion der CO2-Emission des Bundes wieder ein Stück näher kommen.“

Das Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Innern kauft Waren und Dienstleistungen für 26 Bundesbehörden, vom Bund finanzierte Stiftungen und international tätige Organisationen ein. Im Jahr 2010 wurden 1.111 Aufträge mit einem Gesamtvolumen von 1.046,3 Mio. ? vergeben.

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