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Die gezielte Analyse von Lieferketten wird immer wichtiger

Capgemini Consulting, die Penn State University, Heidrick & Struggles sowie Panalpina, eine der Anbieterinnen von Supply-Chain-Lösungen, haben aktuell die Resultate der „16th Annual Third-Party Logistics (3PL) Study“ bekanntgegeben. 3PL (Third-Party Logistics Provider) ist die internationale Bezeichnung für firmenexterne Logistikdienstleister.

Die Studie untersucht dementsprechend den globalen Markt für diese Dienstleistungen. Sie zeigt, dass schon 51 Prozent der 3PL Beratungsdienstleistungen zur Optimierung von Lieferketten anbieten. Hingegen nehmen nur 11 Prozent der Unternehmen solche Dienstleistungen in Anspruch. Die komplette Studie sowie die gemeinsame Medienmitteilung mit den wichtigsten Resultaten kann auf www.3plstudy.com heruntergeladen werden.

Firmenexterne Logistikdienstleister beziehungsweise 3PL wie Panalpina wenden immer öfter Methoden zur gezielten Analyse von Lieferketten (Supply Chain Analytics) an. Fortschrittliche Mess- und Benchmark-Instrumente werden eingesetzt, um die Effizienz einzelner Lieferketten mit derjenigen anderer in der Industrie zu vergleichen. Kunden bekommen so strategische Unterstützung für die Gestaltung und Abwicklung von Lieferketten und damit einen Mehrwert.

Supply Chain Analytics bewertet die Effizienz von Lieferketten. Ineffizienzen in der Konfiguration werden aufgedeckt. Oberstes Ziel ist es, die gesamte Lieferkette in operationeller, finanzieller und betrieblicher Hinsicht zu verbessern. „Supply Chain Analytics bildet Strukturen von Lieferketten virtuell ab, um so deren Effizienz oder Zustand zu beschreiben“, erklärt Peter Karel, Corporate Supply Chain Analytics, Panalpina. „Alles dreht sich darum, unnötige Prozessschritte auszumerzen und Kosten einzusparen.“

Weltweit müssen Unternehmen ihre Lieferketten flexibler und effizienter gestalten. Für sie wird es immer entscheidender, die Gesamtkosten ihrer Lieferketten einzuberechnen. Sie müssen die Marktvolatilität und die indirekten Kosten von veralteten Lagerbeständen, Kapitalkosten, Schaden und Verlust sowie entgangenen Verkäufen etc. berücksichtigen. Um sich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren zu können, sind Unternehmen nicht nur vor die Herausforderung gestellt, ihre Logistik und den eigentlichen Transport den 3PL anzuvertrauen, sondern auch auf deren strategische Beratung zu setzen.

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