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24plus nimmt Zentralhubbetrieb in eigene Hand

Die 24plus Systemverkehre Beteiligungsgesellschaft GmbH hat zum 1. Oktober 2011 die Betriebsmittel der bisherigen Zentralhubbetriebsgesellschaft Hub24 GmbH aus der Insolvenz herausgekauft und in die neue 24plus Hub-Logistics GmbH & Co. KG eingegliedert. Ferner übernahm die 24plus Hub-Logistics GmbH & Co. KG alle 83 Mitarbeiter des früheren Hubbetreibers.

[! INSERT NEWS IMAGE 1326222 HERE WITH alignleft !][! INSERT NEWS IMAGE 1326223 HERE WITH alignright !]Geschäftsführer der neuen Hubbetriebsgesellschaft sind Peter Baumann (53), der gleichzeitig Geschäftsführer der 24plus-Verkehrsgesellschaft bleibt, und Steffen Renner (45), der bislang als Hub-Koordinator bei 24plus in leitender Funktion tätig war. Zum einen verabschiedet sich 24plus damit vom bisherigen Outsourcing-Modell im Zentralhubbetrieb, zum anderen beendeet 24plus damit den durch die Insolvenz des Hubbetreibers verursachten Schwebezustand.

Die bisherige Hub24 GmbH war bislang ausschließlich als Hubbetriebsgesellschaft im 24plus-Zentralhub Hauneck tätig und war 2008 in die Insolvenz geraten. Ursache für die Insolvenz der Hubbetriebsgesellschaft war die Insolvenz der Muttergesellschaft konzept Logistik AG und damit einhergehend der Ausfall der gesamten konzept-Logistik-Gruppe. Die Gründe der Insolvenz lagen in Problemen an anderen Standorten.

Vorgeschichte: Hubbetrieb als Outsourcing-Modell

Seit dem Start der Kooperation im Jahr 1996 nutzt 24plus ein zweistufiges Netz aus Direkt- und Hubverkehren. Von Anfang an betrieb 24plus das Zentralhub nicht selbst, sondern hatte den Umschlag an einen externen Dienstleister übergeben.

„Das Outsourcing-Modell hat lange Zeit zu unserer Philosophie gepasst“, erklärt 24plus-Geschäftsführer Peter Baumann. „Wir haben die Spezialaufgaben im Hubumschlag an einen Dritten übertragen und nur den Leitstand mit eigenen Mitarbeiterinnen besetzt.“ Damit gelang es, Fixkosten in variable Kosten umzuwandeln. Außerdem konnte 24plus das Personalmanagement für die aktuell 83 Mitarbeiter an den Hubbetreiber abgeben und sich strategischen Aufgaben zuwenden. Die Umschlagqualität war vertraglich festgelegt und wurde überwacht und kontrolliert.

Allerdings stieß das Outsourcing-Modell im Lauf der Zeit an Grenzen. Durch die intensive Einbettung der Hubabläufe in die IT-Vernetzung waren Veränderungen der Hubprozesse notwendig, die in der bisherigen Struktur eines im Insolvenzverfahren befindlichen Hubbetreibers nicht vollständig umsetzbar waren. Peter Baumann: „Unser Zentralhubbetrieb ist extrem eng getaktet und muss sich permanent weiterentwickeln, um eine optimale Leistung zu bringen. Der Insolventverwalter war im Rahmen seiner Möglichkeiten zwar bereit, Veränderungen mitzugehen. Auch die Mitarbeiter waren motiviert. Aber auf Dauer war der Betrieb in Insolvenz kein Zustand.“

Chance für Verbesserungen

„Seit der Insolvenz des Hubbetreibers im Jahr 2008 haben wir die operativen und administrativen Prozesse im Umschlag sehr genau geprüft“, berichtet Steffen Renner. „Wir mussten uns alle Möglichkeiten offenhalten, wenn der Betrieb nicht weitergegangen wäre. Bei unseren Prüfungen haben wir festgestellt, dass wir bei einem Hubbetrieb in eigener Hand durch Änderungen in der Organisation und mit Detailverbesserungen bei den Abläufen die Leistungsfähigkeit der Umschlagprozesse optimieren können. Außerdem wollten wir den Mitarbeitern im Hubbetrieb, von denen viele schon seit der Inbetriebnahme des Zentralhubs in Hauneck im Jahr 2000 mit an Bord sind, eine sichere Perspektive geben.“

Bis zur endgültigen Übernahme des Hubbetreibers musste 24plus aber erst die Entwicklung

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