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Daimler schafft 350 neue Arbeitsplätze in Nordamerika

Daimler Trucks North America wird die Produktionskapazität im Lkw-Werk Portland/Oregon erhöhen und plant für die Produktion der schweren Lkw der Marke Western Star eine zweite Schicht. Dafür werden bis Ende 2012 rund 350 neue Arbeitsplätze geschaffen, davon rund 330 in der Produktion.

Durch die angekündigten Neueinstellungen steigt die Personalstärke in der Produktion bei Western Star um knapp 50 Prozent. Die ersten neuen Mitarbeiter sollen bereits im November diesen Jahres eingestellt werden, so dass die zweite Schicht im Februar 2012 ihre volle Kapazität erreichen wird. Bereits im Juni diesen Jahres hat DTNA verkündet, die Belegschaft an den Lkw-Produktionsstandorten in den USA und Mexiko um rund 2.700 Mitarbeiter zu erhöhen. Die aktuelle Erhöhung des Personalbedarfes bei Western Star kommt hinzu.

Hintergrund für diese Entscheidung ist eine deutliche Steigerung der Absatzzahlen der Nutzfahrzeug-Marken von DTNA. So verzeichnete die amerikanische Tochter von Daimler Trucks im August ihr bestes Verkaufsergebnis seit März 2007. Der Absatz von DTNA ist in den USA und Kanada per August 2011 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um über 50 Prozent gestiegen. Äußerst positiv entwickeln sich die aktuellen Auftragseingänge.

Andreas Renschler, im Vorstand der Daimler AG verantwortlich für Daimler Trucks und Daimler Buses, sieht den Erfolg der Western Star Produkte in der klaren Fokussierung auf Kundenbedürfnisse: ?Mit den schweren Lkw der Marke Western Star bieten wir unseren Kunden individuelle Lösungen für gezielte Einsätze im sogenannten Vocational Segment. Hierbei handelt es sich um ein hochattraktives, profitables und wenig zyklisches Wachstumssegment, in dem bereits jeder vierte Lkw in der Klasse 6 bis 8 in den USA verkauft wird. Das spüren wir in steigenden Auftragseingängen. Wir versprechen uns für das kommende Jahr weiteres Wachstum.?

Western Star, dessen Lkws vor allem für spezielle Anwendungen, unter anderem im Holztransport, im Bergbau und der Erdölförderung zum Einsatz kommen, produziert derzeit mit rund 750 Mitarbeitern hauptsächlich für die Märkte im amerikanischen Raum sowie für Australien, Südafrika und Indonesien.

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