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Lehnkering: Flottenverjüngung im Doppelpack

Lehnkering hat zwei neu gebaute Gastanker getauft. Neben der LRG GAS 88, die bereits seit August 2011 in Betrieb ist, wird nun auch das baugleiche Schwesterschiff LRG GAS 89 die Gastankschiffflotte der Lehnkering Reederei ergänzen. Taufpatinnen sind Dr. Angela Stieglitz für die 88 und Odette Claus für die 89.

Die Inbetriebnahme der baugleichen Schwesterschiffe LRG GAS 88 und 89 entspricht der Unternehmensstrategie zur kontinuierlichen Verjüngung der Gastankschiffflotte.

„Die beiden Gastanker-Neubauten können aufgrund ihrer modernen Konstruktion ein breites Produktspektrum bedienen und entsprechen damit den Bedürfnissen des Marktes nach flexiblen Transportlösungen“, so Robert Baack, COO des Lehnkering-Unternehmensbereichs Shipping Logistics & Services. „Die Beförderung von Gasen durch die Binnenschifffahrt ist ein sehr effizienter und umweltschonender Transportweg, der auch für die Zukunft unverändert gute Marktperspektiven aufweist.“

Der Bereich Gasschifffahrt im Rheinstromgebiet, in dem Lehnkering einer der Marktführer ist, verzeichnet ein stetiges Wachstum. Die LRG GAS 88 und LRG GAS 89 werden genau hier eingesetzt. Lehnkering nutzt die LRG GAS 88 seit ihrer Inbetriebnahme für den zukunftsträchtigen Markt der Propylen- und Propan-Transporte.

Die Schwesterschiffe LRG GAS 88 und LRG GAS 89 verfügen über jeweils vier Einzeltanks mit einem Fassungsvermögen von je 584 m3 und damit über großvolumigere Kapazitäten als andere Gastanker. Um dies zu ermöglichen, musste das Kasko mit einem erhöhten Anfahrschutz ausgestattet werden, der durch eine besondere technische Konstruktion, der so genannten Scheldehaut, erreicht wird.

Der jeweils 95 Meter lange und 11,45 Meter breite Rumpf der Schiffe wurde auf der Werft Orsova Shipyard in Rumänien gebaut. Den Ausbau übernahm die TeamCo. Shipyard BV in den Niederlanden, die aufgrund ihrer Expertise bereits mehrfach Aufträge für den Duisburger Logistikdienstleister durchgeführt haben. Angetrieben werden die Gastanker von zwei 634 kW bzw. 860 PS starken Maschinen mit geringem Treibstoffverbrauch. Die beiden Schiffe sind kanalgängig und damit auch für Nebenwasserstraßen tauglich, d.h. sie sind auf dem gesamten Rheinstromgebiet mit seinen Nebengewässern einsetzbar.

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