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Investition in die Region: Hermes eröffnet neues HUB in Ohrdruf

Im Beisein von Staatssekretärin Dr. Marion Eich-Born sowie weiteren hochrangigen Gästen aus Politik und Wirtschaft hat die Hermes Logistik Gruppe Deutschland (HLGD) heute ihre bundesweit sechste Hauptumschlagbasis im thüringischen Ohrdruf offiziell eröffnet. Rund 350 Gäste nahmen am Festakt teil und nutzten die Gelegenheit, selbst einen Blick hinter die Kulissen des hochmodernen HUB zu werfen, das ins bestehende Logistikzentrum der Hermes Fulfilment (HF) integriert wurde.

Die HLGD investiert mit dem Bau rund 14 Millionen Euro in den Standort Ohrdruf und schafft im HUB-Betrieb durch Integration bisheriger HF-Dienstleistungen und des Kapazitätsbedarfs aus dem kräftigen Mengenwachstum rund 75 Arbeitsplätze. Die neue Basis hat bereits im September 2011 erfolgreich den Betrieb aufgenommen. Nach der Startphase können hier künftig bis zu 15 Millionen Sendungen jährlich umgeschlagen werden. Vor allem große, sperrige Artikel wie Möbel und Teppiche, sowohl von der Konzernmutter Otto als auch von anderen großen Auftraggebern, werden von Ohrdruf aus weiterverarbeitet.

„Der Kunde bestellt heute einen neuen Fernseher, morgen ist das Gerät von Ohrdruf aus bereits auf dem Weg zu ihm ? damit entsprechen wir auf hervorragende Weise den Marktanforderungen“, sagte Gastgeber Dirk Rahn, Geschäftsführer Operations der Hermes Logistik Gruppe Deutschland (HLGD), in seiner Eröffnungsrede. „Mit der Integration unseres sechsten HUB in das bestehende Hermes Fulfilment Logistikzentrum sparen wir etliche Transportwege und können Sendungen wie Elektrogeräte, Teppiche, Baumarktartikel oder Möbel jetzt noch schneller europaweit zustellen. Außerdem reagieren wir mit dem Ausbau unserer logistischen Infrastruktur auch auf die weiter wachsenden Sendungsmengen“, ergänzte Dirk Rahn. Allein in Ohrdruf können in Zukunft rund 15 Millionen Sendungen pro Jahr umgeschlagen werden. Entsprechend hat die HLGD für den Betrieb des neuen HUB 14 Millionen Euro investiert und durch Insourcing sowie kräftiges Wachstum bis zu 75 Arbeitsplätze geschaffen.

Dr. Marion Eich-Born, thüringische Staatssekretärin für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, hob in ihrer Ansprache besonders die Bedeutung der Investition für das Land Thüringen hervor: „Hermes setzt zurecht auf den ausgewählten Standort Ohrdruf. Dank der Anbindungen an die Bundesautobahnen A 4 und A 71 liegt der Standort sehr verkehrsgünstig und ist für Auftraggeber und Logistikpartner optimal erreichbar. Hinzu kommt, dass ein logistisches Drehkreuz an der Schnittstelle der Metropolregionen Berlin, Frankfurt und München mit schnellen Verbindungen in alle Himmelsrichtungen sinnvoll ist.“ Die Staatssekretärin unterstrich darüber hinaus die Synergien zwischen HUB und Logistikzentrum: „Auf diese Weise werden künftig Wege eingespart und die Umwelt geschont. Dass zusätzlich noch viele neue Arbeitsplätze geschaffen werden, ist besonders erfreulich.“

Mit dem HUB in Ohrdruf erweitert Hermes sein bestehendes Logistiknetz mit Basen in Altenkunstadt, Friedewald, Haldensleben, Hückelhoven und Langenhagen um eine sechste Hauptumschlagbasis. Zudem verfügt die HLGD derzeit über 59 Niederlassungen in Deutschland und investiert in den kommenden Monaten rund 120 Millionen Euro in 18 Neubauten.

Die Fläche des kombinierten HUB und Logistikzentrums in Ohrdruf erstreckt sich insgesamt auf 238.000 Quadratmetern und bietet allein für das HUB 300 Stellplätze für Wechselbrücken (WAB) sowie 73 Tore zum Be- und Entladen. Im Inneren sorgt Förder- und Sortiertechnik der Firma Vanderlande für höchste technische Standards: Zwei Schuhsorter, die im Kreislaufsystem betrieben werden, verarbeiten bei einer Geschwindigkeit von 2,2 m/s in der heutigen Startvariante zuverlässig circa 5.500 Großstücksendungen pro Stunde. Zukünftig können nach Erweiterungsmaßnahmen 8.800 Großstücke pro Stunde verarbeitet werden. Alle Transport- und Logistikabläufe ink

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