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Bilfinger Berger baut auf Dachser

Per Lkw und mit dem Schiff transportierte Dachser 5.500 Frachttonnen Baumaterial für Bilfinger Berger von Deutschland nach Norwegen. Der Baukonzern errichtet dort zwei jeweils 100 Meter hohe Stahlbetonpylone für eine Hängebrücke über den Dalsfjord.

120 Lkw-Ladungen transportierte Dachser für den internationalen Bau- und Dienstleistungskonzern Bilfinger Berger in den letzten Wochen von Mannheim und Lagerplätzen in Süddeutschland nach Hamburg. Darunter vier Turmdrehkräne mit einem Gesamtgewicht von 250 Tonnen, Schalmaterial, Baugerüste, 58 Bau- und Bürocontainer sowie zwei Bagger und drei Schwimmpontons. „Drei Wochen lang haben wir insgesamt 5.500 Frachttonnen für Bilfinger Berger bewegt“, erklärt Dieter Renninger, Tradelane Manager für Skandinavien bei Dachser und Leiter des Projekts.

In Hamburg wurde das gesamte Baumaterial auf zwei Küstenmotorschiffe verladen. Angekommen in Norwegen legten die Schiffe später direkt an der Baustelle an. Zu diesem Zweck wurde eigens eine Kaimauer angemietet. „So konnten die Bauarbeiten unmittelbar nach der Entladung beginnen“, sagt Renninger. Das hat Zeit und Kosten gespart.

Dachser ist in Deutschland Marktführer im Stückgut-Segment. „Zudem bieten wir unseren Kunden jedoch auch Komplettlösungen für besonders schwere oder übergroße Sendungen ? und das weltweit“, erklärt Gunnar Corleis aus dem Geschäftsbereich Dachser Air & Sea Logistics. Er sorgte für die reibungslose Zollabwicklung der Bilfinger Berger-Sendungen am Dachser Seefracht-Gateway in Hamburg.

Nach etwa zehn Monaten sollen die Arbeiten am Dalsfjord abgeschlossen sein. Dann muss das Material auf dem gleichen Weg zurück nach Deutschland. Schon jetzt äußerte sich der Baukonzern positiv über die Zusammenarbeit mit Dachser: „Es war unser erstes gemeinsames Großprojekt“, sagt Dipl.-Ing. Torsten Reinhard von Bilfinger Berger. Besonders gut habe ihm auch gefallen, dass er für das gesamte Projekt nur einen Ansprechpartner bei Dachser hatte: Dieter Renninger. Der Projektleiter erhielt in diesen Tagen den ersten Folgeauftrag von Bilfinger Berger.

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