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DPD investiert 42 Millionen in Erftstadt

Der internationale Paket- und Expressdienstleister DPD baut in Erftstadt das modernste und leistungsstärkste Paketumschlagszentrum seines gesamten Netzwerks. Insgesamt werden rund 42 Millionen Euro investiert. Im Herbst 2012 zieht DPD vom ehemaligen Standort Frechen in das neue Depot um. Beim symbolischen Spatenstich am 3. November 2011 feiert DPD gemeinsam mit der Köster GmbH als Generalunternehmer den offiziellen Baubeginn.

Das Herzstück des neuen DPD Umschlagszentrums in Erftstadt ist die hochmoderne Förderanlage mit zwei jeweils 400 Meter langen Sortierbändern. Rund 18.000 Pakete pro Stunde werden ab Herbst kommenden Jahres mit einer Geschwindigkeit von 2,5 Metern pro Sekunde über die Bänder laufen. Die Sendungen werden vollautomatisch gewogen, gescannt und vermessen und anschließend zu ihrem jeweiligen Beladeort geschleust. 120 elektrische Scherenhubtische erleichtern den Beladern und Zustellfahrern die Arbeit erheblich.

Großes Depot entsteht in elf Monaten Bauzeit

Die Größenordnung der neuen Niederlassung spiegelt die Bedeutung des Knotenpunktes wider: Das Gelände misst 8,3 Hektar ? das entspricht elf Fußballfeldern. Allein die Umschlagshalle ist 1,3 Hektar groß und verfügt über 320 Zustelltore. 300 Mitarbeiter und bis zu 350 Zusteller werden hier im nächsten Herbst ihre Tätigkeit aufnehmen. Realisiert wird das Umschlagszentrum schlüsselfertig vom Geschäftsbereich Gießen der Köster GmbH in nur elf Monaten Bauzeit.

Spatenstich für modernstes DPD Depot im Netzwerk

„Das neue Depot in Erftstadt ist die größte und wichtigste Investition von DPD in den letzten drei Jahren“, sagt DPD Regional-Geschäftsführer Armin Margardt. „In puncto Leistungsfähigkeit und Technik wird es alle anderen unserer 75 Depots übertreffen. Und auch im europäischen Netzwerk spielt das neue Zentrum eine entscheidende Rolle.“

Erftstadts Bürgermeister Dr. Franz-Georg Rips freut sich ebenfalls über die Ansiedlung: „Das Vorhaben von DPD wird eine positive Ausstrahlung für den WirtschaftsPark und die Stadt als Wirtschaftsstandort haben. Zudem sichert DPD dauerhaft Arbeitsplätze vor Ort.“

Ressourcenschonendes Gebäudekonzept

Das neue DPD Depot ist gleichzeitig auch ein Bekenntnis des Unternehmens zum Umwelt- und Klimaschutz. Beim Neubau werden weitgehend natürliche, recycelbare Baustoffe wie Holz verwendet. Eine Fotovoltaikanlage liefert emissionsfrei Energie. Das Verwaltungsgebäude wird mit Erdwärme geheizt und gekühlt. Hinzu kommt ein intelligentes, ereignisorientiertes Beleuchtungssystem: Große Fenster lassen viel Tageslicht in die Halle, und elektrisches Licht brennt nur dort, wo es aktuell auch benötigt wird. Schließlich wird auch die Lärmbelastung stark reduziert ? mittels modernster, geräuschoptimierter Fördertechnik und lärmabsorbierender Gebäudetechnik. In der Halle herrschen maximal 70 Dezibel, das kommt auch den Mitarbeitern zugute.

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