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Trans Service Team eröffnet Water Warehouse Worms

Trans Service Team (TST) hat in Worms das Water Warehouse Worms (WWW) eröffnet. Das hochmoderne Logistikzentrum sorgt auf einer Fläche von 200.0000 Quadratmetern dafür, dass französisches Mineralwasser des Getränkeproduzenten Danone Waters noch umweltfreundlicher auf deutschen Esstischen landet. Die Einbindung von Schienentransporten aus Quellgebieten in Frankreich und die Entwicklung einer neuartigen Sortieranlage optimieren den Transport und Materialkreislauf handelsüblicher PET-Flaschen und reduzieren die CO2-Bilanz des Unternehmens deutlich.

„Die Umsetzung des neuen Logistikkonzepts ist für Danone Waters ein Meilenstein“, betonte Heiko Gerling, Supply Chain Director Danone Waters Deutschland (DWD) anlässlich der Eröffnung des neuen Logistikzentrums am Donnerstag. „Unsere Mineralwässer sollen auch mit optimaler Umweltverträglichkeit zum Endverbraucher gelangen“, so Gerling weiter. Die Mineralwässer Volvic, evian und Badoit werden von Danone Waters Deutschland als reines Naturprodukt unter Beachtung der strengen ökologischen Richtlinien der Danone Gruppe aus den französischen Quellgebieten gefördert.

Mehr als sechs Millionen Straßenkilometer oder mehr als 8.500 LKW-Transporte spart der Getränkekonzern dadurch ein, dass die mit Mineralwasser beladenen Paletten von den Quellen in Frankreich von der Straße auf die Schiene verlagert werden konnten, da Gleise bis an die Werkstore des neuen TST-Lagerstandortes reichen. Erst von dort aus werden die Logistikzentren des Groß- und Einzelhandels per LKW bedient.

„Durch die Verkehrsverlagerung auf die Schiene und die Zusammenführung unterschiedlicher Prozessschritte in Worms können wir eine deutlich bessere CO2-Bilanz erzielen“, erläuterte TST Geschäftsführer Frank Schmidt. Für diesen Prozess hat der auf Industrie- und Fertigungslogistik spezialisierte Logistiker unter Hinzunahme der Firma Ixocon, dem Hamburger Experten für Logistikimmobilien, ein rund 200.000 Quadratmeter großes Areal zu einem modernen Logistikstandort umgewandelt. „Aus einer ehemaligen Industriebrache haben wir einen zukunftsfähigen und multifunktionalen Logistikpark geschaffen“, beschrieb Ixocon-Geschäftsführer Dr. Johann Killinger.

„Industrienahe Logistiklösungen werden mehr und mehr zum Motor für die Umsetzung von Nachhaltigkeitskonzepten“, sagte Michael Küppers, Sprecher der Geschäftsführung Trans Service Team. Teil des umweltfreundlichen Logistikkonzepts ist es, bei Hin- und Rücktransport des Mineralwassers auf sperrige Mehrwegkisten zu verzichten. Eine neu entwickelte Sortier- und Umverpackungsanlage macht es möglich, die aus Frankreich eintreffenden Sechserpackungen vollautomatisch von der Verpackungsfolie zu befreien und in Mehrwegkisten umzupacken. Kommen die Leergutkisten zurück, werden die PET-Flaschen im Water Warehouse Worms zu Ballen gepresst und ins Produktionsland zurückbefördert, wo sie zu 100 Prozent recycelt und anschließend wiederverwertet werden können. Dies spart Transportvolumen, Gewicht und damit Emissionen.

Für Heiko Gerling sind diese Logistiklösungen ein wichtiger Schritt für die Erreichung der ambitionierten Nachhaltigkeitsziele des Unternehmens: „Dank all dieser Maßnahmen werden wir unseren CO2-Ausstoß pro Liter bis 2012 im Vergleich zu 2008 um 40 Prozent reduzieren“, unterstrich Gerling.

Mit dem „Water Warehouse Worms“ entstehen in Worms 200 neue Arbeitsplätze.

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