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Neue InterRail Angebote für Zentralasien

Die InterRail Gruppe hat erfolgreich ein Rundlauf-Projekt für Containerverkehre zwischen Usbekistan und Indien bzw. China gestartet. Damit werden Leerläufe von Containern reduziert und die Transporte kostengünstiger gestaltet.

In der Regel belädt die InterRail Vertretung in Usbekistan eigene Container der Gruppe mit usbekischer Exportware (z.B. Düngemittel, Baumwollgarn, grüne Bohnen) und bringt sie via dem persischen Golfhafen Bandar Abbas nach Indien bzw. via Kasachstan nach China auf den Weg. Sowohl in Indien als auch China und weiteren Ländern kümmern sich dort ansässige InterRail Unternehmen bzw. weitere Unternehmen des Mutterkonzerns TransInvest um Rückfracht für diese Container. Das sind aus Indien bisher zum Beispiel Ausrüstungen, Tee, Arzneimittel, medizinische Artikel, die für Destinationen in Usbekistan und Kasachstan bestimmt sind.

Dilshod Suleymanov, General Manager von InterRail in Taschkent, listet als Vorteile des Rundlaufkonzepts für die Kunden folgende auf: „Die Vermeidung von Leerläufen führt zu weniger Transportkosten und geringeren Preisen, was die transportierten Güter auf den internationalen Märkten konkurrenzfähiger macht und mehr Verkäufe und Einnahmen generiert. Außerdem vermeidet unser Konzept Unterwegs-Umladungen vom Wagen in den Container, was grundsätzlich kürzere Transitzeiten ermöglicht und weniger Beschädigungen von Gut und Verpackung bedeutet.“

Zurzeit wird von InterRail an Lösungen für solche Probleme gearbeitet, die bei den ersten Partien des Rundlaufkonzepts zeitliche Verzögerungen verursachten. Dazu gehören der Mangel an Containertragwagen im Ergebnis der Reformprozesse in den Eisenbahnverwaltungen der GUS Staaten sowie Verzögerungen in den Grenzstationen mit dem Iran bzw. China bei der Umladung der Container aufgrund der unterschiedlichen Spurweiten der Bahnsysteme. „Wir sind dabei diese Fragen zu lösen ? dabei können wir uns auf unser eigenes Personal in unseren Grenzbüros in Sarakhs (Iran) wie auch in Dostyk (Kasachstan) stützen. Wir gehen davon aus, dass in den nächsten Monaten ein deutlicher Anstieg der Containertransporte im Rahmen unseres Rundlauf-Konzepts erfolgen wird“, unterstreicht General Manager Suleymanov. Auch Hans Reinhard, CEO der InterRail Gruppe mit Sitz in St.Gallen/ Schweiz sieht gute Chancen für eine rasche Zunahme dieses Geschäfts. „Unsere auf Bahndienstleistungen in Europa und Asien spezialisierte Unternehmensgruppe arbeitet zur Zeit an der Entwicklung weiterer Rundlaufkonzepte so z.B. für den Transsibirienverkehr, wobei jedes Konzept seine eigenen Spezifika haben wird“, informiert er.

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