Newsticker

UPS löst heisses Problem im Pharmabereich

UPS (NYSE:UPS) hat kürzlich die Einführung eines neuen Luftfrachtcontainers für Medizinprodukte bekanntgegeben, der ein großes Maß an Transportüberwachung und Schutz für temperaturempfindliche Arzneimittel, Impfstoffe und Biologika bietet. Der PharmaPortTM 360 löst laut UPS das Problem der Branche, medizinische Sendungen in der Lieferkette zu schützen, denn er ermöglicht, diese nahezu in Echtzeit zu überwachen und die Temperaturen der Produkte auch bei extremen Außenbedingungen konstant zu halten.

„Da der Markt der temperaturempfindlichen Therapeutika mit enormer Geschwindigkeit wächst, ist es wichtig, die sichere Lieferung von Medizinprodukten mittels zuverlässigster Lösungen sicherzustellen und gleichzeitig den finanziellen und zeitlichen Aufwand für die Hersteller zu minimieren“, so Mark Davis, Produktmanager bei UPS Healthcare Logistics. „Es geht um viel, wenn am Ende der Lieferkette ein Patient steht, und UPS ist der festen Überzeugung, dass der PharmaPort 360 einen besseren Schutz für möglicherweise lebensrettende Therapeutika bietet.“

Das Design des von Cool Containers LLC für UPS hergestellten PharmaPort 360 profitiert sowohl von Erfahrungen aus dem Bereich Life Science als auch aus der Transportbranche. Der Container wurde vollständig validiert und geprüft und übertrifft die strengen Standards der Gesundheitsbranche hinsichtlich des Transports von temperaturempfindlichen Produkten.

Der PharmaPort 360 hält die Temperaturen mithilfe von Wärme- und Kältespeichertechnik konstant, so dass einer deutlich breiteren Spanne an extremen Änderungen der Umgebungstemperatur standgehalten werden kann. Der Container hält die Temperaturen, die für den Schutz von Arzneimitteln von Bedeutung sind, auf dem erforderlichen Niveau von 2-8°C, um ein Verderben zu verhindern. Darüber hinaus hält der PharmaPort 360 den schützenden Temperaturbereich mehr als 100 Stunden – ein wichtiger Aspekt angesichts der Tatsache, dass immer mehr Lieferketten ein weltumspannendes Ausmaß annehmen und Medizinprodukte einen weiteren Weg zurücklegen müssen, bis sie ihre Märkte erreichen.

Die Systeme zur Kontrolle und Überwachung der Containertemperatur werden über einen Wechselstromakku gespeist. Die Technik des Containers macht die Verwendung von Trockeneis überflüssig, so dass keine Handlingkosten und Gebühren für Gefahrgut anfallen. Darüber hinaus hält der PharmaPort 360 den entscheidenden Temperaturbereich von 2-8°C 38 Prozent länger als moderne Trockeneiscontainer-Lösungen.

Der Container verfügt über eingebaute Sensoren, die den Transportzustand und die GPS-Position nicht nur überwachen, sondern diese Daten auch via GSM, einem Standard für weltweite Mobilfunknetze, an die weltweiten Kontrolltürme von UPS übermitteln. Mitarbeiter überwachen den Container proaktiv auf bestimmte „Herzschläge“, wie z.B. Innen- und Außentemperatur, Nahe-Echtzeit-Position und Restlaufzeit des Akkus. Wird ein auf eine mögliche Gefahr hindeutender Alarm ausgelöst, können die Mitarbeiter mit vorher festgelegten Notfallplänen eingreifen, um eine gefährdete Lieferung zu retten und die Beschädigung der Produkte zu verhindern.

„Produktschäden aufgrund von Temperaturabweichungen und zunehmende Prüfungen durch Aufsichtsbehörden zwingen Healthcare-Unternehmen, die Regelkonformität der Lieferketten zu erhöhen und die Überwachung durch Transportdaten zu verstärken“, so Davis weiter. „Informationen zum Nachweis darüber, dass beispielswiese ein Impfstoff oder menschliches Gewebe auf dem Transportweg intakt geblieben ist, sind beinahe genauso wichtig wie der Packungsinhalt.“

Die Bauweise des Containers ermöglicht zudem flexiblere Flugoptionen. Im Transitmodus verbraucht er weder Energie, noch gibt er Außenwärme, Dampf oder Gase ab, so dass er im Flugzeug sowohl auf das oberen als auch auf das untere Deck verladen werden kann. Dadurch stehen mehr Strecken zur Verfügung, insbesond

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*