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Nachtflugverbot: Schäfer-Gümbel zu Gast bei Lufthansa Cargo

Der hessische SPD-Vorsitzende und Fraktionschef Thorsten Schäfer-Gümbel hat sich am Dienstag bei Lufthansa Cargo über die Auswirkungen des vorläufigen Nachtflugverbotes auf den Betrieb bei Deutschlands größter Frachtairline informiert. Neben Gesprächen mit dem Vorstand des Unternehmens stand auch der Austausch mit Vertretern des Betriebsrates sowie Mitarbeitern in der Frachtabfertigung und Piloten auf dem Programm.

„Die Logistik- und Luftfrachtindustrie sind für den Wirtschaftsstandort Rhein-Main von höchster Bedeutung“, betonte Schäfer-Gümbel. „Die Sorgen des Unternehmens und vor allem der Mitarbeiter um die Zukunftsfähigkeit des Standortes nehme ich in der aktuellen Diskussion um ein Nachtflugverbot sehr ernst. An dem Versprechen an die Region, für die Mehrbelastungen im Ausgleich ein Nachtflugverbot zu garantieren, wird die SPD aber festhalten.?

Karl Ulrich Garnadt, Vorstandsvorsitzender von Lufthansa Cargo, bekräftigte dagegen die hohe Bedeutung, von Nachtflügen für den Logistikstandort Hessen: „Deutschland ist Logistikweltmeister und der Frankfurter Flughafen ein Dreh- und Angelpunkt der Exportnation Deutschland. Um weiter zu wachsen und Perspektiven für zehntausende Beschäftigte am Standort zu sichern, bleibt ein Mindestmaß an Nachtflügen unverzichtbar.“

Schäfer-Gümbel und Garnadt betonten, den guten und konstruktiven Dialog auch nach der höchstrichterlichen Entscheidung durch das Bundesverwaltungsgericht fortzusetzen. Seit dem 30. Oktober gilt für den Flughafen Frankfurt ein vorläufiges Nachtflugverbot in der Zeit zwischen 23:00 und 05:00 Uhr. Als Folge hat Lufthansa Cargo teilweise Flüge streichen müssen, andere Verbindungen werden mit zusätzlichen Zwischenstopps über Köln/Bonn geführt.

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