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Fiege erweitert Kooperation mit Bridgestone in der Schweiz

Logistische Lösungen über nationale Grenzen hinweg bietet die Fiege Gruppe, Logistikdienstleister mit Stammsitz in Greven, ihren Kunden. Mit dem Unternehmen Bridgestone, für den die Fiege Gruppe bereits 1979 das erste nationale Reifenlogistikkonzept in Deutschland entwickelte und seither von verschiedenen Standorten in Europa betreibt, wurde jetzt eine erhebliche Erweiterung des logistischen Auftrags beschlossen: Seit Juli 2011 hat Fiege für Bridgestone auch eine cross border Distribution vom Standort Lahr aus in die Schweiz übernommen.

Mit der Übernahme der Distributionslogistik in die Schweiz wandelt sich der Fiege-Standort Lahr von einem nationalen Verteillager zu einem international agierenden Distributionszentrum. Fiege hat gemeinsam mit seinem Kunden in enger Kooperation mit den nationalen Zollbehörden eine spezielle Distributionslösung entwickelt, die die tägliche Lieferung der Reifen in einer Regellaufzeit von 24 Stunden ebenso beinhaltet wie die Organisation der kompletten Zollabwicklung für den Transport der Ware aus Deutschland in die Schweiz. Fiege verfügt dabei über alle notwendigen Genehmigungen sowie über einen entsprechend gut ausgebildeten Mitarbeiterstamm für diesen speziellen Aufgabenbereich.

Der Transport wird überwiegend mit Fahrzeugen der eigenen Flotte der Fiege Logistik (Schweiz) AG abgewickelt. Dabei werden sowohl große Sendungen direkt vom Logistikzentrum Lahr bei den Kunden in der Schweiz zugestellt als auch Kleinstsendungen über das Stückgutnetzwerk der Fiege Logistik (Schweiz) AG distribuiert.

Inzwischen wird die gesamte Produktpalette für die Schweizer Kunden, die Pkw-Sommer- und Winterreifen sowie Reifen für Nutzfahrzeuge, Lkw und Off Road beinhaltet, in Lahr vorgehalten. Durch diese Neuorganisation seiner Logistik konnte der Reifenhersteller seine vormals auf zwei Lager aufgeteilten Bestände in Lahr konsolidieren und zugleich die Verfügbarkeit von Artikeln für die Schweizer Kunden erhöhen.

Die Umstellung verlief für die Kunden nahezu unbemerkt, wobei Fiege seine langjährigen Erfahrungen in der Reifenlogistik, eine der Kernbranchen des Logistikdienstleisters, nutzen konnte. „Dieses länderübergreifende Pilotprojekt wird auch für andere Kunden aus der Reifenbranche von Interesse sein“, sagt Jens Fiege, „denn Grenzen zwischen den Ländern verschwinden immer mehr, und cross-border-Distribution sowie Konsolidierung von Lagerbeständen über die Grenzen hinweg nehmen enorm an Bedeutung zu.“

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