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24plus investiert in ein neues Intranet

Die Stückgutkooperation 24plus logistics network investiert in ein neues Datennetz. Gemeinsam mit der Deutschen Telekom stellt 24plus das kooperationsinterne Datennetz, das 24plus-Intranet, auf eine hochsichere und hochverfügbare MPLS-Lösung (Multiprotocol Label Switching) um. Innerhalb des Datennetzes fließen die Sendungsdaten der gesamten Kooperation. Netzwerkweit investiert 24plus über die geplante Laufzeit von fünf Jahren mehr als eine halbe Million Euro in das 24plus-Intranet.

„Netzsicherheit steht bei 24plus ganz weit oben auf der Agenda“, sagt Peter Baumann, Geschäftsführer von 24plus. „Daher investieren wir in eine zukunftsfähige IT-Lösung, um die Leistungsqualität aller Partner und des gesamten Netzwerks weiter anzuheben.“ Das neue 24plus-Intranet genügt vor allem unter den Gesichtspunkten Datensicherheit, Verfügbarkeit und Durchsatz höchsten Ansprüchen.

Datensicherheit

Speditionsdaten enthalten Kundendaten und werden dadurch zu hochsensitive Daten, die in besonderem Maße vor Angriffen aus dem Internet geschützt werden müssen. Da das 24plus-Intranet wie ein Netz neben dem Netz funktioniert, kommen die Daten nicht mit dem öffentlichen Internet in Berührung. Somit sind die kritischen Geschäftsdaten vor Manipulation, Zerstörung oder Missbrauch geschützt.

Verfügbarkeit

„Anwendung nicht verfügbar“ ? in Zeiten, in denen Speditionsdaten und Schnittstellen-Scans in Echtzeit übertragen und zur Verfügung gestellt werden, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Das 24plus-Intranet wird rund um die Uhr aktiv überwacht. Servicetechniker der Telekom reagieren proaktiv auf Auffälligkeiten. Deshalb gewährleistet die Deutsche Telekom eine Verfügbarkeit des Netzes von 98 Prozent.

Datendurchsatz

Dank MPLS (Multiprotocol Label Switching) erhält jedes Datenpaket im 24plus-Intranet ein virtuelles Etikett, durch das es klassifiziert wird. Dadurch erfolgt die Datenübertragung zielgerichtet. Wichtige Datenpakete erhalten durch das Label Vorfahrt im Intranet und werden nicht von unwichtigeren Paketen ausgebremst.

Diese Priorisierung ist ein wichtiger Aspekt. „In das Datennetz von 24plus sind über 2.000 mobile Scanner, die Speditionssysteme von 64 Partnern, die Systeme in den Hubs sowie das Rechenzentrum der Euro-Log AG eingebunden. In diesem Rechenzentrum laufen alle Daten zusammen, werden gecleart und bearbeitet“, erklärt Peter Baumann. „Das sind immense Datenmengen, die gezielt und reibungslos durchs Netz fließen müssen.“

Echtbetrieb ab Dezember 2011

Im Moment werden die 24plus-Systempartner mit neuen 24plus-spezifischen Routern ausgestattet, die individuell auf die Bedürfnisse der einzelnen Partner konfiguriert werden. Die Implementierung wird bereits Ende November abgeschlossen sein. Gleichzeitig schließt 24plus Ende November den Rollout einer neuen Scanner-Generation ab. Diese erlauben eine Ortung von Fahrzeugen und Sendungsdaten sowie die fotografische Dokumentation eventueller Schäden oder von Hemmnissen in der Zustellung. Mit den neuen Scannern wird die Datenlast im 24plus-Netz nochmals ansteigen.

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