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RunAir: Mächtiger Ausbau beim Aufbau

RunAir, das neue gesamteuropäische und unabhängige, weil von Transporteuren gegründete Stückgutnetz, verbindet das Leistungsvermögen seiner individuellen, auf Luftfracht spezialisierten Straßenzubringerdienste zur Lieferung eines verlässlichen Übernachtverkehrs zu Festpreisen. Die Dienstleistung orientiert sich dabei vor allem an umfangreich vernetzten Flughäfen in Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Frankreich und dem Vereinigten Königreich. Die in den nächsten Monaten geplanten Ausweitungen des erfolgreichen Projektes sind beträchtlich.

RunAir spezialisiert sich auf Sendungen, die zwischen einem und 3000 Kilos wiegen dürfen. Jeder Verbundpartner hat sich an die Regeln und Gesetze des eigenen Landes zu halten. Die Arbeitsvorgänge beinhalten Güterverkehr, Einlagerung, Warenumschlag und ähnliche Serviceleistungen.

Detlef Warburg, einer der Geschäftsführer von RunAir, erläutert: „Es ist unsere Absicht, die jeweiligen Stärken unserer Mitgliedsorganisationen so zusammenzuführen, dass ein einmaliger und auf die Bedürfnisse unserer Kunden genau abgestimmter Service entsteht, der die meisten deutschen mit anderen europäischen Flughäfen verbindet. So lassen sich in Bezug auf Schnelligkeit und Wirksamkeit dann auch die nächtlichen Arbeitsabläufe optimieren. Als neutrales Netz von Transporteuren müssen wir außerdem nicht immer einen ganzen LKW füllen, sondern haben die Anpassungsfähigkeit, uns des für den jeweiligen Auftrag optimalen Fahrzeuges zu bedienen, vom leichten Nutzfahrzeug bis hin zum vollen LKW. Wir fertigen momentan pro Nacht 60 Sendungen mit einem Durchschnittsgewicht von 904 Kilogramm ab. Insgesamt waren es 7500 Sendungen mit einem Gesamtgewicht von etwas unter sieben Millionen Kilogramm in den letzten zwölf Monaten, und der Zuwachs ist stetig. Teilweise mussten wir sogar zusätzliche Linienfahrzeuge anmieten. Natürlich gab es zunächst Bedenken, dass sich einige der bekannten großen Speditionsunternehmen auf aggressives Konkurrenzverhalten verlegen könnten, aber ich kann erfreulicherweise berichten, dass es mit einigen, zum Beispiel mit Jan de Rijk in Roosendaal, konstruktive Gespräche gibt“.

Der RunAir-Verbund sieht sich in Ergänzung zum bestehenden Angebot. „Unser Vorteil ist es, ein leistungsfähiges Übernachtnetzwerk darstellen zu können, welches sowohl Kompletthandling als auch Nahverkehr bieten kann. Dies hat viele große Speditionen auf uns aufmerksam gemacht. Gewissermaßen sieht man uns als potentiellen Konkurrenten, aber eigentlich sind wir eher Partner“, so Warburg.

„Frankfurt Flughafen liefert den Großteil der Fracht für unseren Service, gefolgt von Stuttgart, München, Düsseldorf und Nürnberg. Allerdings expandieren wir schnell, da wir immer bekannter werden. In den nächsten 12 Monaten wird der RunAir-Verbund seine Leistungsfähigkeit in Deutschland erheblich steigern. Dazu gehört der Ausbau des Netzwerkes mit Fahrzeugen, Personal und Technik. Tracking und Tracing wurde von unserem Partner Rudolph Trucking und Handling in Stuttgart bereits eingeführt, ATS AirTruck Service in Düsseldorf wird Anfang 2012 folgen. Ziel ist es, bis 2014 in ganz Deutschland mit einer durchgehenden technischen Plattform jedem Kunden seinen Sendungsstatus mitteilen zu können, und gegebenenfalls sogar in sein eigenes System übertragen zu lassen“, so Warburg weiter.

Der Ausbau der europäischen Partnerschaften werde ab Mitte 2012 deutlich forciert. Dabei zähle die Region Benelux zum ersten Schwerpunktgebiet.

„In fünf Jahren wollen wir ein europaweites Luftfracht-Trucking-Netzwerk aufgebaut haben, welches von den Marktführern der einzelnen Länder betrieben wird. Dazu finden bereits heute erste Gespräche statt. Wie meine Kollegen bin auch ich vom RunAir-Projekt wirklich begeistert. Das Ziel, bedrängten Betreibern bei schwierigen Marktbedingungen mit geringen Spielräumen einen hilfreichen und persönlichen Dienst erwei

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