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Ship Parts Logistics ? Logwin spürt steigende Nachfrage

Immer mehr Schiffe ordern Ersatzteile erst im Bedarfsfall, denn das spart Kosten für Anschaffung und Lagerung. Auch der international tätige Logistikdienstleister Logwin spürt diesen Trend ? die Nachfrage nach dem Spezialservice Ship Parts Logistics stieg in den letzten drei Jahren um 28 Prozent. Die Schiffseigner profitieren von der Zusammenarbeit mit einem Logistikdienstleister, sie können durch bessere Transportkonditionen Kosten sparen.

Lagerraum für eigenes Equipment ist auf Schiffen knapp, für jedes wichtige Bauteil mehrfach Ersatz mit an Bord zu nehmen ist unmöglich. Waren früher zumindest die wichtigsten technischen Komponenten für Navigation, Brücke oder Maschine zwei- oder auch dreifach vorhanden, lagern diese meist nur noch in einfacher Ausfertigung auf den Schiffen. „Der Trend geht eindeutig weg von der Ersatzteil-Bevorratung hin zur Bestellung bei Bedarf“ , sagt Helmut Kaspers, COO des Geschäftsfelds Air + Ocean der Logwin AG. Dies spart Platz und nicht zuletzt auch Kosten. Ist ein Teil aber defekt, muss schnellstens Ersatz her. Denn Stillstand ist teuer: Kann ein Schiff nicht ablegen, geraten Zeitplan und Kostengefüge ins Wanken.

Ein schneller, weltweiter Lieferservice schafft Abhilfe: Mehrmals pro Woche geht beispielsweise bei Logwin in Hamburg ein Ship Parts-Auftrag ein. Von vorgegebenen Händlern übernehmen die Mitarbeiter die benötigten Ersatzteile, organisieren den Transport und die Anlieferung. Zu den Auftraggebern zählen Werften, Schiffseigner und Versorgungs- oder Betreibergesellschaften. „Ob kleines elektronisches Bauteil, komplette Kurbelwelle oder tonnenschwere Ankerkette ? wir versorgen Schiffe genauso wie Werften mit sämtlichen Ersatzteilen und Komponenten“, sagt Helmut Kaspers. In der Transportabwicklung kann Logwin als international tätiger Logistikdienstleister zahlreiche Synergien nutzen. „Bei der Buchung von Frachtraum, der Transportauslastung oder auch der Zwischenlagerung profitieren unsere Ship Parts- Kunden von größtmöglichem Service zu besten Konditionen“, sagt Helmut Kaspers.

Per Luftfracht, Seefracht oder Lkw-Transport erreichen die Sendungen in kürzester Zeit ihr Ziel. „Manchmal ist die Bestellung tatsächlich so eilig, dass zwischen Auftragseingang und Zustellung der Ersatzteile nur 48 Stunden liegen, wir aber die halbe Welt umrundet haben“, sagt Kaspers. Je nach Position des Schiffes ist eines der 18 regionalen Ship Parts Logistics Center von Logwin für die Auslieferung zuständig. Die Logistikzentren befinden sich in Athen, Bangkok, Dubai, Hamburg, Ho-Chi-Minh-Stadt, Hong Kong, Johannesburg, Larnaca, London, Mailand, Miami, Perth, São Paulo, Santiago de Chile, Seoul, Shanghai, Singapur und Valetta. Die Zentren dienen zusätzlich als Konsignationslager: Von zahlreichen Herstellern aus verschiedenen Ländern beschafft Logwin regelmäßig Schiffsteile und lagert diese hier ein bis sie abgefordert werden.

In enger Zusammenarbeit mit dem weltweiten Standortnetz steuert Logwin aus den Logistikzentren die Ersatzteil-Anlieferung innerhalb der Region. Die Zustellung erfolgt zumeist im Hafen oder zur Werft, auf Wunsch direkt an Bord. „Unsere Kollegen vor Ort wissen genau, worauf es ankommt“, sagt Kaspers. „Sie kennen sich mit den Sicherheitsbestimmungen, den Zollvorschriften und den Anlieferbedingungen in ihrer Region bestens aus.“

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