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Cuxport erhöht Abfertigungsdichte mit neuen Liniendiensten

Über den Hafenterminal Cuxport werden in den kommenden Jahren noch mehr Neufahrzeuge in Richtung Großbritannien umgeschlagen: Die zum Jahreswechsel begonnene Zusammenarbeit mit den Reedereien United European Car Carriers (UECC) und Flota Suardiaz umfasst bis zu vier wöchentliche Abfahrten mit einem Jahresvolumen von 130.000 Pkw der BMW Group für den britischen Markt.

Neben Immingham werden die bei Cuxport abgefertigten RoRo-Liniendienste ins Vereinigte Königreich künftig zusätzlich Southampton an der Südküste Englands anlaufen. „Einmal mehr zeigt sich durch diesen neuen Brückenschlag, dass Cuxhaven als Standort und Cuxport als Hafenbetreiber über optimale Bedingungen für die Bedürfnisse der Automobilindustrie verfügen“, betont Peter Zint, Geschäftsführer der Cuxport GmbH. „Zu den bisherigen fünf Abfahrten nach Immingham mit DFDS Seaways können wir mit den neu gewonnenen RoRo-Liniendiensten unser Umschlagsgeschäft für Pkw erhöhen und neue Relationen und Zielmärkte entwickeln. So soll zukünftig auch RoRo-Ladung für Nordafrika und die kanarischen Inseln über Cuxhaven verladen werden können“.

Am 26. Dezember 2011 setzte die MS „Vinni“ der UECC mit den ersten rund 1.000 Fahrzeugen nach Southampton über. Am vergangenen Wochenende erfolgte die Abfahrt der MS „Asian Breeze“ von UECC mit circa 800 Pkw vom Cuxport-Terminal. Heute lief die MS „Galicia“ der spanischen Reederei Flota Suardiaz zum ersten Mal mit über 1.000 Neuwagen in Richtung Immingham aus. Mit den beiden neuen Reedereipartnern gibt es ab sofort für die beiden englischen Zieldestinationen pro Woche jeweils zwei Abfahrten von Cuxhaven, die den ShortSea-Verkehr der DFDS ab Cuxhaven nach England ergänzen.

„Mit Investitionen in die Infra- und Suprastrukturen stärken wir Cuxport für die avisierten Umschlagsvolumina weiter. Die Verbesserung des Bahnanschlusses durch die Montage von Doppelstockrampen für die Be- und Entladung ist hierfür beispielhaft zu nennen“, sagt Peter Zint. „Mit dem vorgesehenen Bau von Liegeplatz 4, für den das Planfeststellungsverfahren im März abgeschlossen wird, werden die Kapazitäten unseres Multi-Purpose-Terminals um einen weiteren Tiefwasserliegeplatz vergrößert. So können wir in Zukunft noch flexibler auf die Wünsche unserer Kunden aus der Automobilindustrie oder anderen Branchen eingehen.“

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