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Lufthansa Cargo 2011 mit Rekordtonnage

Frachtairline beförderte im vergangenen Jahr rund 1,9 Millionen Tonnen Fracht und Post Lufthansa Cargo hat im vergangenen Jahr die Tonnage auf einen neuen Rekord gesteigert. Rund 1,9 Millionen Tonnen Fracht und Post beförderte Deutschlands größte Frachtairline im Jahr 2011, ein Plus von fünf Prozent.

In den vergangenen zwölf Monaten hatte das Unternehmen die Kapazität um 8,6 Prozent ausgeweitet. Für dieses Plus sorgten vor allem die seit dem zweiten Halbjahr 2010 neu vermarkteten Kapazitäten der Austrian Airlines Flugzeuge sowie der Ausbau der Flotte des Joint Ventures AeroLogic auf acht Boeing 777-Frachter. Lufthansa Cargo gelang es in einem zunehmend schwierigeren Marktumfeld den Absatz in Frachttonnenkilometern um 6,5 Prozent zu steigern. So konnte eine hohe Auslastung von 69,5 Prozent erreicht werden (Vorjahr 70,9 Prozent).

„Vor allem in unserem Heimatmarkt Deutschland haben wir die starke Exportnachfrage genutzt und Marktanteile gewonnen. Im wichtigen Luftfrachtmarkt Asien hat sich die Konjunktur dagegen im Laufe des Jahres eingetrübt. Das hat zu Überkapazitäten und einem starken Wettbewerbsdruck für alle Airlines geführt“, kommentierte Lufthansa Cargos Vorstandsvorsitzender Karl Ulrich Garnadt die Zahlen. „Dass es uns trotz dieses Gegenwindes gelungen ist, unseren Wachstumskurs auf globaler Ebene fortzusetzen, zeigt die Stärke und Anpassungsfähigkeit von Lufthansa Cargo“.

Auch für das laufende Jahr sei die Frachtairline vorsichtig optimistisch, so der Vorstandschef: „Lufthansa Cargo ist in allen Wachstumsmärkten hervorragend positioniert. Wir werden an unserem erfolgreichen Kurs festhalten und unsere Kapazität sehr flexibel und nachfrageorientiert steuern.“ Von entscheidender Bedeutung für die Zukunft des Unternehmens sei die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes über die Zahl der zulässigen Nachtflüge in Frankfurt. „Deutschland profitiert von einer starken und erfolgreichen Luftfrachtbranche, die nicht für mehrere Stunden täglich von den globalen Warenströmen abgekoppelt werden darf. Ein Nachtflugverbot würde die gesamte Industrie hart treffen und tausende Arbeitsplätze nicht nur bei Logistikunternehmen am Standort Deutschland gefährden.“

Das wirtschaftliche Ergebnis des Jahres 2011 wird im März dieses Jahres bekannt gegeben.

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