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Ausbau der wichtigen Ost-West-Verkehrsachse A 2 abgeschlossen

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer hat heute zusammen mit Harry K. Voigtsberger, Minister für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, die Fertigstellung des rund neun Kilometer langen, sechsstreifig ausgebauten Abschnittes der A 2 zwischen dem Kamener Kreuz und der Anschlussstelle Hamm gewürdigt. In den Ausbau hat der Bund rund 90 Millionen Euro investiert. Im Bereich Bönen wurde eine 1.235 Meter lange Lärmschutzwand errichtet. Zudem wird die Strecke mit offenporigem Asphalt („Flüsterasphalt“) ausgestattet.

Ramsauer: „Mit der Fertigstellung dieses Abschnittes ist der letzte Engpass auf der A 2 beseitigt. Der Ausbau dieser wichtigen und vielbefahrenen Ost-West-Verkehrsachse ist abgeschlossen. Jetzt stehen den Verkehrsteilnehmern durchgängig sechs Fahrspuren zwischen Oberhausen und Berlin zur Verfügung. Die A 2 ist damit eine leistungsfähige und sichere Magistrale, die das Ruhrgebiet mit den Wirtschaftszentren Hannover, Braunschweig und Magdeburg und der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg verbindet. Insgesamt hat der Bund in den sechsstreifigen Ausbau der A 2 auf der Gesamtlänge von 467 Kilometern rund 3 Milliarden Euro investiert.“

Seit der Wiedervereinigung Deutschlands und der Öffnung zu den mittel- und osteuropäischen Ländern ist die A 2 Teil des transeuropäischen Straßennetzes. Sie beginnt in Oberhausen, durchquert vier Bundesländer und endet am Berliner Ring. In Ballungszentren wird sie täglich von bis zu 120.000 Fahrzeugen befahren. Der Lkw-Anteil liegt bei rund 20 Prozent. Der durchgängig sechsstreifige Ausbau der A 2 begann unmittelbar nach der Wiedervereinigung. Er wurde 1992 im Bundesverkehrswegeplan als „vordringlicher Bedarf“ und zum Teil als „Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 11“ eingestuft.

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